TV-News

Spiegel TV produziert «COOKED» für funk

von

Mit einem interaktiven Reportageansatz will funk Debatten dorthin holen, wo sich junge Menschen ohnehin informieren.

Mit «COOKED» bringt funk ein neues Investigativ-Format auf YouTube an den Start, das sich gezielt den Themen widmet, die insbesondere die Generation Z bewegen. Verschwörungen, Scams, politische Skandale und fragwürdige Machtstrukturen stehen im Fokus – stets ausgehend von den Fragen, die junge Nutzerinnen und Nutzer selbst formulieren. Produziert wird «COOKED» von SPIEGEL TV. Die Tochterfirma von „Der Spiegel“ hat bereits für Sat.1 und RTL einschlägige Filme produziert, die bei YouTube gut performten.

Zentrales Element des neuen Formats ist die sogenannte „COOKED-Session“. Auf einem bewusst reduzierten, markanten Stuhl stellen sich die jeweiligen Protagonisten den Fragen der Community – direkt, ungefiltert und ohne ausweichende PR-Rhetorik. Der Anspruch: kein klassisches Interview von oben herab, sondern ein Dialog auf Augenhöhe, der Widersprüche sichtbar macht und Verantwortung einfordert.

Besonders konsequent ist der interaktive Ansatz von «COOKED». Noch vor der eigentlichen Recherche werden Fragen live auf TikTok mit der Community diskutiert. Diese Rückmeldungen fließen unmittelbar in die journalistische Arbeit ein und bestimmen maßgeblich die inhaltliche Ausrichtung der jeweiligen Folge. Das Format versteht sich damit weniger als fertiges Produkt, sondern als Prozess, an dem das Publikum aktiv beteiligt ist.

In der ersten Folge nimmt «COOKED» die Selbstdarstellung der Bundeswehr auf TikTok kritisch unter die Lupe. Die Redaktion begleitet junge Soldaten in der Ausbildung, spricht mit Bundeswehr-Influencern und ordnet die Social-Media-Strategien journalistisch ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Nachwuchswerbung, die in der „COOKED-Session“ direkt an Verantwortliche herangetragen werden. Brisant: Im Zuge der Recherchen stößt das Team auch auf einen Todesfall im Umfeld der Ausbildung, zu dem sich Hinterbliebene erstmals öffentlich äußern.


Kurz-URL: qmde.de/168484
Finde ich...
super
schade
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger ArtikelPrimetime-Check: Mittwoch, 28. Januar 2026nächster ArtikelSwarovski und Ostrowski bilden «ESC»-Duo
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel
Weitere Neuigkeiten

Letzte Meldungen


Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Surftipp


Surftipps


Werbung