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ProSieben setzt auf «Panem»-Marathon

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Zur Free-TV-Premiere des Prequels «Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds and Snakes» programmiert ProSieben fast die komplette Filmreihe am Stück.

Am Sonntag, 15. Februar, feiert ProSieben um 20:15 Uhr die Free-TV-Premiere von «Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds and Snakes». Das 2023 gestartete Prequel erzählt die Vorgeschichte von Coriolanus Snow und setzt zeitlich Jahrzehnte vor den Ereignissen rund um Katniss Everdeen an. In den Hauptrollen sind Tom Blyth und Rachel Zegler zu sehen, inszeniert wurde der Film erneut von Francis Lawrence.

Zur Einstimmung greift ProSieben tief ins Archiv und zeigt bereits ab 12:45 Uhr den ersten Teil «Die Tribute von Panem», gefolgt von «Catching Fire» und «Mockingjay (Teil 1)». Damit läuft die ursprüngliche Hauptreihe fast vollständig am Nachmittag – bevor am Abend das Prequel übernimmt. Soweit ist das noch klassisches Event-Programming, wie es bei großen Franchises üblich ist. Irritierend wird es allerdings nach der Free-TV-Premiere. Denn direkt im Anschluss, ab 23:30 Uhr, zeigt ProSieben auch noch «Mockingjay (Teil 2)», also das Finale der ursprünglichen Reihe.

Inhaltlich spannt die Reihe einen großen erzählerischen Bogen: Die ursprüngliche «Die Tribute von Panem»-Tetralogie begleitet Katniss Everdeen in einer dystopischen Welt, in der das Kapitol die Distrikte durch die alljährlichen Hungerspiele unterdrückt. Was als Überlebenskampf zweier Jugendlicher in einer Arena beginnt, entwickelt sich über «Catching Fire» und die beiden «Mockingjay»-Teile zu einer politischen Revolution gegen ein totalitäres System, an deren Ende Präsident Snow gestürzt wird. Das Prequel «Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds and Snakes» setzt Jahrzehnte früher an und erzählt die Vorgeschichte eben dieses Snow: Als junger Mann versucht er, gesellschaftlich aufzusteigen, indem er bei den Hungerspielen als Mentor Karriere macht. Seine Beziehung zu Lucy Gray aus Distrikt 12 zeigt, wie aus Ehrgeiz, Anpassung und Angst vor dem sozialen Abstieg jener Machtmensch entsteht, der später das Schicksal von Panem bestimmt. Damit ergänzt der neue Film die bekannte Geschichte um eine moralisch ambivalente Ursprungserzählung – weniger Revolutionsdrama, mehr Charakterstudie.

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