Film-Check

Filmcheck: «Sister Act 2 – In göttlicher Mission»

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Whoopi Goldberg unterrichtet als singende Nonne junge Problemkinder, während Thomas Gottschalk von Würsten schwärmt. Holt das gute Quoten?

Nur ein Jahr nachdem sich die musikalische Komödie «Sister Act» mit Whoopi Goldberg als stattlicher Überraschungserfolg herausgestellt hat (231,6 Mio. Dollar Einnahmen bei einem Budget von 31 Mio.), brachte Touchstone Pictures bereits eine Fortsetzung in die US-Kinos. Mit 38 Millionen Dollar war das Budget minimal höher als zuvor. Der Erfolg an den Kinokassen fiel derweil niedriger aus. So sank «Sister Act 2 – In göttlicher Mission» nach den 139,6 Millionen Dollar Einnahmen des Originals allein in Nordamerika auf nur noch 57,3 Millionen Dollar.

Auch in Deutschland ging der Trend für die singenden Nonnen gen Süden. Der Erstling war 1992 mit 4,97 Millionen Besuchern der zweiterfolgreichste Film des Jahres (direkt hinter «Die Schöne und das Biest» mit 5,18 Millionen Kinogängern). Der in Deutschland erst 1994 gestartete zweite Teil lockte bloß noch 1,6 Millionen Menschen in die Lichtspielhäuser, was dem 20. Rang der Jahrescharts entsprach. Immerhin: Somit landete «Sister Act 2» nur hauchdünn hinter Quentin Tarantinos Meilenstein «Pulp Fiction» und knapp vor «Die drei Musketiere» mit Kiefer Sutherland und Charlie Sheen.

Im deutschen Free-TV ist die unter anderem mit Thomas Gottschalk in einer Nebenrolle aufwartende Musikkomödie trotzdem ein Dauerrenner. Sat.1 generierte etwa 13 Jahre nach Kinostart noch immer zur besten Sendezeit sehr gute 12,0 Prozent Marktanteil insgesamt und starke 18,3 Prozent in der Zielgruppe. Auch 2008 bis 2010 standen bei den Werberelevanten durchweg überaus zufriedenstellende Werte zu Buche: Vier Primetime-Ausstrahlungen landeten zwischen sehr guten 12,7 und erneut starken 18,3 Prozent. Beim Gesamtpublikum wurden mäßige 8,8 bis tolle 13,7 Prozent erreicht.

2011 und 2012 sah es schwächer für «Sister Act 2» aus: Sat.1 holte zur besten Sendezeit nur magere 6,7 Prozent bei allen und mäßigen 8,8 Prozent bei den Jüngeren, RTL landete mit dem Film am Nachmittag des ersten Weihnachtstages bei schwachen 7,9 und 12,3 Prozent. 2012 hingegen wurden an Heiligabend ab 15 Uhr gute 12,6 und 16,0 Prozent eingefahren. 2014 zeigte dann VOX «Sister Act 2» am Vorabend des zweiten Weihnachtstages – und fuhr beeindruckende 8,5 und 13,2 Prozent ein. Am 29. August 2015 kehrte «Sister Act 2» in die Primetime zurück. Bei VOX sprangen gute 5,5 und sehr gute 8,7 Prozent hinaus.
Wird VOX am 3.September 2016 zur besten Sendezeit mit «Sister Act 2» den Senderschnitt überbieten?
Ja, in allen Altersgruppen
27,6%
Ja, bei den Umworbenen
27,6%
Ja, beim Gesamtpublikum
13,8%
Nein, keineswegs
31,0%

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