Primetime-Check

Sonntag, 16. November 2014

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Erklomm Batman bei RTL die Spitzenposition bei den Jüngeren oder schaffte es ProSiebens Hollywoodromanze? Wie präsentierten sich die Berliner «Tatort»-Ermittler im letzten Fall?

Zum Abschied von den deutschen Bildschirmen überzeugte Boris Aljinovic ein letztes Mal als «Tatort»-Kommissar Stark und unterhielt dabei satte 9,86 Millionen Menschen. Diese Reichweite resultierte in einem tollen Gesamtmarktanteil von 27,1 Prozent. Mit 20,8 Prozent war der Krimi auch beim jungen Publikum sehr gefragt. Besser als sonst stand in der Folge «Günther Jauch» da. Dessen Talkrunde hielt immerhin 20 Prozent aller Zuschauer, später fielen die «Tagesthemen» auf 14,9 Prozent bei den Fernsehenden ab Drei.

Überraschenderweise hatte die Free-TV-Premiere von «The Dark Knight Rises» zur besten Sendezeit das Nachsehen gegenüber der ARD-Krimireihe. Insgesamt 3,16 Millionen Interessierte führten zu 18,7 Prozent bei den Umworbenen, womit RTL zumindest noch vor dem großen Konkurrenten ProSieben lag. Auf den Fledermausmann folgte «Spiegel TV», das mit 11,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen gewohnt schwach lief. ProSieben setzte Batman «Für immer Liebe» entgegen. Die Romanze mit Channing Tatum und Rachel McAdams lockte 2,79 Millionen Zuschauer an. Mit 15,9 Prozent bei den Werberelevanten war die dazugehörige Quote ebenfalls sehenswert, ehe «Salt» im Anschluss mit 11,2 Prozent nur durchwachsene Zahlen generierte.

Ebenfalls romantisch ging es beim ZDF zu, das um 20.15 Uhr «Rosamunde Pilcher» sendete. "Vertrauen ist gut, verlieben ist besser" erreichte insgesamt 5,56 Millionen Menschen, wodurch ein Gesamtmarktanteil von ordentlichen 15,3 Prozent zu Buche stand. Das «heute-journal» hatte später mit 13,8 Prozent eine ebenfalls ansehnliche Quote vorzuweisen, am nächsten kam «Inspector Banks» dem ZDF-Senderschnitt. Letzterer zog 12,5 Prozent aller Fernsehenden an. Erschreckend schwach präsentierte sich Sat.1' Crime-Schiene. Zugpferd «Navy CIS» enntäuschte mit 7,9 Prozent bei den jungen Zuschauern bereits. «Navy CIS: L.A.» und «Castle» rehabilitierten die Sat.1-Primetime in der Folge nicht und holten beide 7,2 Prozent.

Auch «Johnny English» ging bei RTL II baden. Der tollpatschige Geheimagent belustigte lediglich 0,83 Millionen Zuschauer, die 3,7 Prozent der Zielgruppe darstellten. Mit «Rush Hour 2» sendete der Grünwalder Sender ab 21.59 Uhr einen weiteren mäßig beliebten Spielfilm, welcher sich bei den Jungen leicht auf 3,8 Prozent verbesserte. Kabel eins strahlte vier Folgen von «Toto & Harry» aus und gelangte so ebenfalls zu mauen Zahlen. Die beiden Beamten generierten bei den 14- bis 49-Jährigen zunächst nur 3,2 Prozent. Zur zweiten Folge schauten 3,8 Prozent zu, besser lief es auch für die restlichen beiden Ausgaben nicht. Großer Gewinner bei den kleineren Sendern war erneut VOX, das mit «Grill den Henssler» ausgezeichnete 9,8 Prozent verzeichnete.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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