Primetime-Check

Montag, 28. April 2014

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Heute mit dem starken Staffelstart von «Der letzte Bulle», einem schwächelnden «Wer wird Millionär?» und einem erstaunlich unspektakulären «The Big Bang Theory»-Abend.

Vom Tagessieg beim Gesamtpublikum waren die öffentlich-rechtlichen Sender am Montagabend ein gutes Stück weit entfernt, diesen machten viel mehr RTL und Sat.1 unter sich aus. Zunächst gewann dabei «Wer wird Millionär?» mit 5,09 Millionen Zuschauern und gewohnt starken 15,9 Prozent Marktanteil, während der Staffelauftakt von «Der letzte Bulle» auf 4,11 Millionen und 13,0 Prozent zu verweisen hatte. Ab 21:15 Uhr wendete sich allerdings das Blatt: «Team Wallraff - Reporter undercover» fiel hier auf 3,79 Millionen und 12,1 Prozent zurück, während sich Sat.1 auf 4,33 Millionen und 13,7 Prozent zu steigern wusste. Besonders kurios: In der werberelevanten Zielgruppe lief es genau konträr dazu. Hier schlug der Bulle zunächst Günther Jauch mit 15,5 Prozent gegenüber schwachen 12,4 Prozent deutlich, um anschließend mit 15,4 Prozent gegen 15,8 Prozent dem Team Wallraff knapp zu unterliegen.

Und die Öffentlich-Rechtlichen? Die kamen mit ihrem Informationsangebot nicht wirklich weit. Etwas stärker präsentierte sich noch das Zweite Deutsche Fernsehen mit seinem TV-Drama «Das Attentat - Sarajevo 1914», das auf 3,37 Millionen Interessenten und enttäuschende 10,6 Prozent zu verweisen hatte. Die anschließende Dokumentation «Sarajevo - Der Weg in die Katastrophe» verbuchte ab 21:55 Uhr ähnlich mittelprächtige 3,15 Millionen und 11,3 Prozent, lief allerdings bei den Jüngeren mit guten 7,2 Prozent gegenüber schwachen 5,6 Prozent zuvor recht überzeugend. Das Erste floppte zunächst mit der ersten Folge von «Die Donau», die nur 2,95 Millionen und 9,4 Prozent erzielte, bevor sich «Hart aber fair» leicht auf 3,24 Millionen und 10,3 Prozent steigerte. Mit 3,5 und 2,6 Prozent bei bestenfalls 0,42 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern lief es durchweg schlecht.

Auch ProSieben erwischte schon einmal stärkere Tage als diesen, was vor allem an einem erstaunlich schwachen «The Big Bang Theory» lag. Zwei weitere Folgen der Hit-Sitcom kamen ab 21:15 Uhr nur auf leicht überdurchschnittliche 11,6 Prozent Zielgruppenmarktanteil, insgesamt wurden schwache 5,0 und 5,2 Prozent bei maximal 1,63 Millionen verbucht. Zuvor lief es mit 9,5 und 11,0 Prozent bei den Jüngeren sowie 4,2 und 4,8 Prozent insgesamt für «Die Simpsons» noch schwächer, die Reichweiten beliefen sich auf 1,29 und 1,57 Millionen. Erstaunlich: Ausgerechnet «Circus HalliGalli» stellte um 22:10 Uhr mit 5,5 und 12,3 Prozent die höchsten Marktanteile des Abends bei einer überzeugenden Reichweite von 1,22 Millionen auf. Überzeugend liefen auch «Die Geissens» auf RTL II, die auf großartige 6,0 Prozent aller und 10,6 Prozent der umworbenen Zuschauer bei 1,89 Millionen Fernsehenden verweisen konnten. «Der Traummann» gelangte anschließend immerhin noch auf 5,0 und 7,9 Prozent bei 1,35 Millionen.

Erfreulich schnitt auch der «CSI»-Abend auf VOX ab, wobei dieser erst am späten Abend so richtig in Schwung kam. Zunächst kam eine Folge aus Miami auf 1,61 Millionen Zuschauer und 5,1 Prozent Marktanteil, bevor «CSI: NY» auf 1,77 Millionen und 5,6 Prozent zu verweisen hatte. Das Original aus Las Vegas kam dann ab 22:10 Uhr sogar auf beeindruckende 1,95 Millionen und 8,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden zunächst solide 7,3 und 7,4 Prozent bei bestenfalls 7,4 Prozent erreicht, bevor auch hier fantastische 10,4 Prozent bei 0,96 Millionen auf dem Papier standen. Auch kabel eins brauchte mit seinem Filmabend etwas Anlaufzeit, zunächst lief «Over the Top» mit nur 3,2 und 5,2 Prozent bei 1,00 Millionen nämlich alles andere als überragend. Mit «Bloodsport» steigerte sich der Sender ab 22:25 Uhr jedoch deutlich auf tolle 5,6 und 6,6 Prozent bei einer kaum geringeren Zuschauerzahl von 0,96 Millionen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/70416
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