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«Bachelor»-Produzentin: „Authentische Partnersuche statt Selbstdarsteller“

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Willst Du diese Rose haben? «Der Bachelor» startet bei RTL – Quotenmeter.de sprach vorab mit der Produzentin, die eine Sendung „komplett ohne Drehbuch und Regieanweisungen“ verspricht.

In etwa drei Wochen ist Valentinstag – bei RTL regnet es ab heute schon Rosen: Ab 20.15 Uhr buhlen wieder 22 attraktive Damen um die Gunst des begehrten Junggesellen. «Der Bachelor» geht damit in die vierte Staffel. Im vergangenen Winter verfolgten durchschnittlich 4,43 Millionen Zuschauer die TV-Romanze. Quotenmeter.de sprach kurz vor Sendestart mit Nina Klink, der Executive Producerin von «Der Bachelor». Die TV-Managerin wurde im vergangen Jahr vom Branchenmagazin kressreport auf Platz zwei der 15 „wichtigsten TV-Manager unter 40“ gewählt und zählt damit zu den innovativsten Köpfen der Branche. Als Director of Executive Producers leitet sie außerdem das Team der Senior und Executive Producer bei ITV Studios Germany. Aktuell betreut Nina Klink (Foto) gemeinsam mit Pamela Müller in Australien «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!», das ebenfalls von der Kölner Produktionsfirma stammt.

RTL sendet die neue Staffel in acht Folgen plus einem „Best-Of“-Spezial «Nach der letzten Rose», in der nochmal die Staffel-Highlights aus Südafrika gezeigt werden. Neben dem Bachelor und seiner Auserwählten werden nochmal alle Damen zu Wort kommen, die für besonderen Gesprächsstoff gesorgt haben. Die obligatorischen Zickenkriege sind dabei ein nicht zu unterschätzender Quotengarant: Die zurückliegende Staffel aus dem Jahr 2013 erreichte durchschnittlich einen Marktanteil von 21 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Neben den meist jungen Damen steht vor allem der „Junggeselle“ im Mittelpunkt des Geschehens. Der Traummann muss nicht nur in Südafrika seine Traumfrau überzeugen können, sondern auch möglichst viele Zuschauer im weit entfernten Deutschland in den Bann ziehen. Dementsprechend groß ist die Erwartungshaltung, wie Nina Klink, Executive Producerin bei ITV Studios Germany, gegenüber dem Medienmagazin Quotenmeter.de erklärt: „Allein mit diesem Druck umgehen zu können, ist ein sehr wichtiges Kriterium bei der Suche. Allerdings locken solche Aussichten natürlich auch reine Selbstdarsteller an, die wir erkennen müssen, um uns dann von ihnen zu verabschieden.“ Das Casting-Prozedere für die Teilnahme bei «Der Bachelor» sei ähnlich wie bei „normalen“ Singles, so die Executive Producerin: „Grundvoraussetzung für eine Teilnahme aller Beteiligten ist der authentische Wunsch, über unser Format eine neue Partnerin bzw. einen neuen Partner finden zu wollen. Unsere Suche bedient sich im Übrigen der gleichen Methoden, wie sich Singles eben auch sonst so kennenlernen: im Internet, über Direktansprachen auf der Straße und Aufrufe.“ Zum Teil beginnen die Castings schon während die vorige Staffel noch im Fernsehen läuft. Denn mit der Auswahl des Casts steht oder fällt eine Reality-Sendung.

Die Wahl fiel diesmal auf Christian T. aus Berlin, der die vorigen Staffeln bereits vor dem Fernseher mitverfolgt hatte: „Ich fand es schon beeindruckend, wie der Jan das gemacht hat.“ – so der 33-Jährige zu seinem „Vorgänger“ Jan Kralitschka, der sich aber kurz nach dem Finale wieder vom deutsch-algerischen Model Alissa trennte. Nun hofft Christian auf mehr Liebesglück: „Die Sendung ist, glaube ich, genau das Richtige für mich. Das haben mir auch alle meine Freunde gesagt, wenn wir die Sendung mal geguckt haben: ‚Eigentlich müsstest Du da stehen, das ist genau das, was Du die letzten 10-15 Jahre verkörpert hast‘. Deswegen freue ich mich tierisch drauf.“

TV-Erfahrung sammelte der neue Bachelor mit Spitznamen „Curtis“ bereits 2011 als Kandidat der Sat.1 -Show «Die perfekte Minute». Geld oder Liebe? Mit Kandidatin Anna aus Berlin gewann der glatzköpfige Wahlberliner zwar 25.000 Euro – die Liebe seines Lebens aber nicht. Der gelernte Bankkaufmann studierte Sportökonomie an der renommierten Sporthochschule Köln. Mit Diplom im Gepäck ist der in Hannover geborene „Bachelor 2014“ heute Geschäftsführer einer Energy-Drink-Firma. Diese vertreibt laut eigener Angabe ein Getränk, das „ein Gegenpol zu Koffein, Energydrinks und anderen künstlichen Push-Getränken“ sei. Vielmehr wirke es „beruhigend, reduziert das Stressempfinden und hat einen unverfälschten, natürlichen Geschmack“, wie es in deren Werbung heißt. Genug Energie und Gelassenheit sollte der neue Bachelor damit mitbringen. Fast elf Euro je Liter kostet der teure Getränke-Spaß dem energiefreudigen Endverbraucher – ein gehobenes Preisniveau, was allerdings branchenüblich ist.

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