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Opdenhövel fehlt das Primetime-Glück

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Auch die Rückkehr von Johannes B. Kerner zum ZDF verlief quotentechnisch eher schleppend. Zu groß war wohl die Konkurrenz von «The Voice».

Die Stationen von Johannes B. Kerner

  • 1990 bis 1992: ARD (u.a. «Länderreport»)
  • 1992 bis 1996: Sat.1 (u.a. «ran», «Kerner»)
  • 1996 bis 2009: ZDF (u.a. Sport, «Johannes B. Kerner», «Menschen»)
  • 2009 bis 2012: Sat.1 («Kerner», «ran»)
  • 2009 bis 2012: Liga total! (Samstags-Konferenz)
  • Seit Oktober 2013: ZDF (u.a. «Die große Zeitreise-Show»)
Matthias Opdenhövel und Johannes B. Kerner haben einige Gemeinsamkeiten. Beide sind große Fußballfans, beide moderierten für den Telekom-Sender Liga total!, beide wechselten von der privaten Sendergruppe ProSiebenSat.1 ins öffentlich-rechtliche Fernsehen und beide erwischten am Donnerstag keinen allzu guten Abend – zumindest was die Zuschauerzahlen angeht.

Nach mehr als einem Jahr Abstinenz im deutschen Free-TV meldete sich Johannes B. Kerner mit seiner «großen Zeitreise-Show» im ZDF auf dem Bildschirm zurück. Ab 20.15 Uhr kam die Show im Schnitt auf 3,55 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 11,5 Prozent bei allen. Das ist an sich kein wirklich berauschendes Ergebnis, liegt 1,2 Punkte unter dem Senderschnitt aus der Saison 12/13. Angesichts der starken Konkurrenz von «The Voice of Germany»  (ProSieben) wird man die Werte in Mainz aber verkraften. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam die 105 Minuten lange Show auf sehr mäßige 4,9 Prozent.

Im Ersten sendete Matthias Opdenhövel zwischen 20.15 und 22.15 Uhr seine neue Sendung «Die Show der unglaublichen Helden» , die aber erneut kein Erfolg war. Nachdem schon «Opdenhövels Countdown» floppte, lief es auch diesmal mit nur 9,0 Prozent aller Zuschauer nicht gut. Mit 2,73 Millionen Menschen, die zusahen, unterlag „Opdi“ im öffentlich-rechtlichen Showduell ganz deutlich. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurde eine durchschnittliche Quote von nur 4,5 Prozent ermittelt.

Die Werte zeigen aber auch: Zurecht gab es im Vorfeld Ärger um diese Kampfprogrammierung. Am Ende hat nämlich weder die ARD noch das ZDF davon profitiert.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/66815
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