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EM bringt gleich zwei Sendern Erfolg

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Erstmals mussten sich ARD und ZDF die EM-Übertragung teilen, doch dem Erfolg tat dies keinen Abbruch. Beide Spiele erreichten rund 40 Prozent.

An sieben Tagen konnten sich Das Erste und das Zweite Deutsche Fernsehen insgesamt nun bereits über Top-Werte dank der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine freuen. Bei der Mehrzahl der Spiele kamen zweistellige Millionenwerte zustande, stets lagen bislang die Marktanteile meilenweit oberhalb des Senderdurchschnitts. Am achten Turniertag mussten sich die beiden Sendestationen nun erstmals die Übertragung der beiden Spiele teilen, beide durften jeweils eine Begegnung der Gruppe D ausstrahlen. Den Einschaltquoten schadete dies allerdings kaum.

Das frühere Spiel zwischen der Ukraine und Frankreich übertrug das ZDF, das bereits ab 16:15 Uhr sein «EM-Studio» live aus Usedom zeigte. Mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 1,07 Millionen gingen hierfür noch eher enttäuschende 9,9 Prozent Marktanteil einher. Das eigentliche Spiel - das aufgrund eines Gewitters eine knappe Stunde lang unterbrochen wurde und deshalb erst wenige Minuten vor 21 Uhr endete - lief mit 9,45 Millionen und Werten von 39,8 Prozent bei allen sowie 3,49 Millionen und 41,2 Prozent bei den jungen Zuschauern noch deutlich besser.

Zur besten Sendezeit allerdings schaltete sich Das Erste ein, das beim Abendspiel zwischen Schweden und England im Einsatz war. Die Vorberichterstattung mit Reinhold Beckmann und Mehmet Scholl sahen 4,47 Millionen, das ab 21:00 Uhr gezeigte Spiel wollten sogar 11,25 Millionen verfolgen. Die Marktanteile bezifferten sich auf einmal mehr tolle 18,3 und 40,1 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen kamen 20,4 bzw. 43,4 bei 1,95 und 4,76 Millionen Fußballfans zustande. Am Ende des Tages ging dann «Waldis Club» schließlich auf Sendung, hier blieben immerhin noch 2,70 Millionen Konsumenten am Ball. Insgesamt wurden noch 20,1 Prozent erzielt, bei den Jüngeren waren weiterhin starke 19,5 Prozent zu holen.

Im Tagesvergleich waren aufgrund der Zweiteilung der Spiele für keinen der beiden Sender 25 Prozent oder mehr möglich wie in den vergangenen Tagen, aber vor allem Das Erste kam mit 17,9 Prozent beim Gesamtpublikum und 15,8 Prozent bei den Jüngeren immer noch sehr gut weg. Das ZDF, das lediglich das frühere Spiel übertragen durfte, war dem leicht unterlegen, allerdings wurden auch hier starke 17,8 Prozent aller und 13,7 Prozent der jüngeren Konsumenten erreicht. Damit rangierten auch die Mainzer erneut deutlich oberhalb des Senderschnitts.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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