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ProSieben-Models legen kaum zu

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In der vierten Woche schrammte «Germany's Next Topmodel» nur knapp am Staffeltiefpunkt vorbei. Jörg Pilawa lockte indessen die Älteren zur Showkonkurrenz im Ersten.

Es wurde langsam Zeit für eine Kehrtwende bei «Germany's Next Topmodel», ProSiebens Vorzeige-Castingshow, die in der aktuellen Staffel noch nicht an alte Form anknüpfen konnte. Ein Wiedererstarken ist aber auch an den Quoten der gestrigen Sendung nicht festzustellen. Zwar stieg der Marktanteil bei den Zuschauern der werberelevanten Zielgruppe leicht von 17,3 Prozent auf 17,6 Prozent, die Reichweite blieb aber exakt dieselbe, nämlich 2,17 Millionen. Lediglich die Konkurrenz war also schwächer, spülte aber keine neuen Zuschauer zu ProSieben.

Nur bei allen Zuschauern ab drei Jahren konnte ein Zugewinn verzeichnet werden, den man aber kaum als relevant betrachten kann. Nach 2,91 Millionen Zuschauern in der letzten Woche ging es für Heidi Klums Modelshow rauf auf 2,92 Millionen. Eine ähnlich minimale Veränderung erfuhr die Einschaltquote, die von 9,7 Prozent auf 9,8 Prozent stieg. In beiden Zuschauergruppen wurden damit die zweitschwächsten Zahlen der laufenden Staffel verzeichnet. Nichtsdestotrotz läuft die Show für ProSieben-Verhältnisse, die bei einem Senderschnitt von 12 Prozent in der Zielgruppe liegen, weiterhin sehr gut.

Während ProSieben seine Show rund um Models ablieferte, servierte Das Erste eine weitere Ausgabe des «Star Quiz mit Jörg Pilawa», zugleich Pilawas Abschied vom Ersten. Künftig wird der beliebte Moderator im ZDF zu sehen sein. Das «Star Quiz» bediente erwartungsgemäß eine völlig andere Zielgruppe. Hier lag der Erfolg mit 5,19 Millionen Zuschauern und 16,5 Prozent Marktanteil in der Gruppe aller Zuschauer ab drei Jahren, bei den jungen Zuschauern dagegen musste man sich mit einer Reichweite von nur 1,00 Millionen und einem Marktanteil von 7,8 Prozent ProSieben um Längen geschlagen geben.

Auch bei der spätabendlichen Comedy hatten beide Sender in ihrer jeweiligen Zuschauergruppe die Nase vorn. «Harald Schmidt» punktete vor allem bei den Älteren, kam bei allen Zuschauern auf 1,12 Millionen und 8,5 Prozent Marktanteil, bei den jungen Zuschauern dagegen nur auf 330.000 und 5,7 Prozent. Bei «TV Total»  sah es umgekehrt aus. Hier konnte man mit 670.000 in der Zielgruppe und entsprechenden 14,9 Prozent Marktanteil hochzufrieden sein, musste sich bei allen Zuschauern aber dem Latenight-Altmeister geschlagen geben. Mit eine Einschaltquote von 8,1 Prozent fiel die Niederlage aber denkbar knapp aus.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/40979
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