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«La La Land» trifft Tinder? Channel 4 startet innovatives Tanz-/Dating-Format

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Channel 4 will mit Hilfe des TV-Kuppelfiebers das Tanzen wieder zu einer romantisch-flirtenden Angelegenheit machen.

Inspiriert von der hinreißenden Atmosphäre in «La La Land», wollen wir die Magie und die Romantik der Tanzlokal-Ära wieder heraufbeschwören, wo man noch von den Socken gehauen, statt nach links oder rechts gewischt wurde.
Sarah Lazenby, Redaktionsleiterin 'Entertainment and Factual Entertainment' bei Channel 4
In vergangenen Jahrzehnten war es Alltag, dass sich Menschen auf dem Tanzparkett lieben lernten. Oder wenigstens in Tanzlokale gegangen sind, hoffend, dass sie dort jemanden entdecken, den sie hofieren können. Heutzutage haben Dating-Apps dem Dance Floor diesen Rang schon längst abgelaufen – und auch Kuppelshows sind im heutigen Fernsehen wieder rege dabei, Menschen wenigstens kurzfristig aneinander zu binden. Diese Programmfarbe könnte in naher Zukunft jedoch in eine Renaissance des tänzerischen Flirtens münden. Jedenfalls, so lange es nach Channel 4 geht:

Der britische Sender kündigt eine neue Kuppelsendung an, die zugleich ein Tanzformat ist. Obwohl der Titel der Show «Flirty Dancing» lautet und somit an den 80er-Jahre-Blockbuster «Dirty Dancing» erinnert, soll die Produktion aus dem Hause Second Star ihre Inspiration aus einer jüngeren Vorlage ziehen: Channel 4 sieht das mehrfach mit Academy Awards prämierte Musical «La La Land» als größte Inspiration seiner Genres vermischenden Produktion.

Zunächst möchte der britische Sender «Flirty Dancing» mit einer fünfteiligen Staffel testen. Darin agiert «Britain's Got Talent»-Gewinner Ashley Banjo als Amor und Choreograf. Die «La La Land»-Verbindung fällt bei einem Blick aufs Showkonzept allerdings vage aus: Banjo bringt zwei Fremden je eine Hälfte einer Tanzroutine bei, woraufhin sie sich bei einer Tanzverabredung kennenlernen – jedoch dürfen sie sich dabei nicht unterhalten. Wenn der Tanz abgeschlossen ist, gehen sie wieder getrennter Wege und müssen hoffen, ihr Gegenüber genügend beeindruckt zu haben, um ein zweites Treffen zu rechtfertigen und dann endlich ein Wort miteinander zu wechseln.

Kurz-URL: qmde.de/99944
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