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Miese Kombi: Henssler-Programm geht nach «Ninja Warrior» baden

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Zwar musste die Action-Spielshow in dieser Woche moderate Verluste hinnehmen, performte aber nichtsdestotrotz wieder bockstark. Selbiges galt für «Henssler tischt auf» jedoch keineswegs.

Vergleich der RTL-Samstagabendshows

  • «NWG»: 2,44 Mio. (9,6% / 17,9%)
  • «BMQ»: 1,40 Mio. (7,5% / 13,7%)
Durchschnittliche Werte beider Formate seit Start der «Ninja Warrior Gerdmany»-Staffel am 12. August.
Es ist in vielerlei Hinsicht eine durchaus spannende Form der Programmgestaltung, was RTL am späten Samstagabend betrieben hat: Statt einer die zweite Staffel abschließende Doppelfolge seines «Big Music Quiz» auszustrahlen, gab man am 23. August bekannt, es in dieser Woche um 23 Uhr mit dem «Henssler tischt auf»-Bühnenprogramm versuchen zu wollen. Meint man es also böse mit dem Kölner Sender, könnte man sagen, er habe auf einen Schlag zwei saftige Ohrfeigen verteilt: An die Verantwortlichen der zuletzt wahrlich nicht überragend, aber in der Zielgruppe zumindest klar überdurchschnittlich laufenden Geissen-Show (siehe Infobox) und an ProSieben, das kurzfristig auf sein «Schlag den Henssler»-Debüt verzichten mussten und den TV-Koch nun anderenorts erblickte. Das eigentliche Problem aber: Nicht einmal die Einschaltquoten gaben den Programmplanern Recht.

Das Comedy-Kochformat mit Steffen Henssler kam nämlich zu später Stunde nicht über eine Reichweite von 1,08 Millionen freuen, was beim Gesamtpublikum einem eher enttäuschenden Marktanteil in Höhe von 7,0 Prozent entsprach. Und auch in der werberelevanten Zielgruppe konnte sich das Angebot mit gerade einmal 10,5 Prozent bei 0,64 Millionen überhaupt nicht bewähren - was aus dem Grund besonders schwer wog, dass die kurzfristig aus dem Ablauf gekegelte Musikshow hier mit zuletzt meist rund 13 Prozent durchaus ihre Duftmarken zu setzen vermochte.


«Ninja Warrior» gibt gegen stärkere Show-Konkurrenz leicht nach


Nicht mehr ganz so leicht wie in den beiden Vorwochen wurde derweil «Ninja Warrior Germany» der Durchmarsch zur besten Sendezeit gemacht. Zwar war man bei den 14- bis 49-Jährigen angesichts von 18,0 Prozent bei 1,43 Millionen wieder das mit Abstand meistgesehene Format des Tages, reichte aber nicht ganz an die fantastischen gut 19 Prozent der beiden Vorwochen heran. Und beim Gesamtpublikum rutschte «Die stärste Show Deutschlands» sogar wieder zurück in die Einstelligkeit, mit 9,1 Prozent bei 2,37 Millionen wusste man hier wie schon zuletzt ohnehin weitaus weniger zu begeistern als bei den Jüngeren.

In der kommenden Woche wird RTL dann übrigens sogar den gesamten Abend lang auf die Marke «Ninja Warrior» setzen und um 23 Uhr ein zweites Mal auf «Das Phänomen» eingehen - allerdings mit einer neu produzierten Folge des bereits im Vorjahr sehr erfolgreichen Magazins. Ab dem 16. September kehrt dann samstags «Das Supertalent» mit 14 neuen Folgen zurück ins Programm, Frank Buschmann und Jan Köppen werden sich von da an am schwierigen Sonntagabend behaupten müssen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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