Soap-Check

«Rote Rosen» blühen weiter

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Auch in der neuen Staffel überzeugt die Telenovela ihren Sender von seiner andauernden Beliebtheit. Auf hohem Niveau präsentieren sich die Quoten von «Berlin - Tag und Nacht» wechselhaft.

Quoten-Quickie

  • Staffel 4: 1,49 Millionen Zuschauer, 14,7% ab drei
  • Staffel 5: 1,62 Millionen Zuschauer, 16,0% ab drei
  • Staffel 6: 1,58 Millionen Zuschauer, 15,0% ab drei
  • Staffel 7: 1,63 Millionen Zuschauer, 16,2% ab drei
  • Staffel 8: 1,55 Millionen Zuschauer, 16,1% ab drei
  • Staffel 9: 1,61 Millionen Zuschauer, 16,6% ab drei
  • Staffel 10: 1,66 Millionen Zuschauer, 17,2% ab drei
Seit 22 Folgen befindet sich «Rote Rosen» im Ersten in seiner neuen Staffel. Der Unterschied zu anderen Genrevertretern liegt darin, dass in jeder neuen Staffel neue Protagonisten in den Mittelpunkt der Handlung rücken. Das könnte eine Erklärung für die anhaltende Beliebtheit der Telenovela sein, die sich am Nachmittag im Ersten auch in ihrer neuen Staffel außerordentlich erfolgreich präsentiert. Seit Anfang September und der an diesem Tag beginnenden neuen Staffel lag «Rote Rosen» nicht mehr unter 16,3 Prozent beim Gesamtpublikum. Ein Wert, der noch immer weit über dem Schnitt des Ersten liegt.

Tatsächlich sind die Quoten beim Gesamtpublikum dieser Tage noch deutlich höher. Zwar verzeichnete die ARD-Serie ihren höchsten Gesamtmarktanteil der jüngeren Vergangenheit am Ende der vergangenen Staffel mit 19,7 Prozent, dafür verbesserte sich das seit 2006 laufende Format in Sachen Konstanz. Immer öfter stehen Werte über 18 Prozent bei den Zuschauern ab drei zu Buche. Vergangene Woche holten gleich drei Episoden von Montag bis Mittwoch über 18 Prozent, am besten schlug sich der Dienstag, als 18,5 Prozent und damit 1,65 Millionen Menschen einschalteten. Ein kleiner Ausreißer nach unten stand schließlich am Donnerstag vor dem Feiertag fest, als 16,9 Prozent hinsahen. Zum Staffelstart im Jahre 2013 präsentierte sich «Rote Rosen» deutlich wackliger, als die Telenovela in den ersten zwei Wochen nur zwei Mal mehr als 18 Prozent verzeichnete und einmal sogar bis auf 13,3 Prozent stürzte.

Konstant über dem Senderschnitt hält sich auch «Berlin - Tag und Nacht», allerdings offenbaren sich zwischen den einzelnen Ausgaben auch Diskrepanzen im Hinblick auf die Quoten. So schwankte in der vergangenen Woche die Quote bei den Umworbenen zwischen 13,7 und 8,5 Prozent. Zuvor generierte die Soap seit Mitte Juli nur zwei Mal Zielgruppen-Marktanteile von unter zehn Prozent, in der vergangenen Woche schafften es die Geschichten um Ole und Co. ebenfalls zwei Mal nicht in die Zweistelligkeit.




Und so geht’s weiter


Bei «Rote Rosen» leidet die Beziehung zwischen Robin und Ariane durch die Missverständnisse zwischen den beiden. Arianes Angst vor den eigenen Gefühlen deutet Robin als Zurückweisung, ehe sich beim Dreh des Films wieder etwas Nähe zwischen den beiden entwickelt. In der Folge fällt es den beiden schwer ihre erstarkten Gefühle zueinander vor Nathalie geheim zu halten. Schlussendlich gesteht Robin Nathalie seine Zuneigung zu Ariane schließlich doch, was Nathalie zu einer Racheaktion verleitet. Selbige hat jedoch schlimme Konsequenzen für beide Frauen und Robin erkennt, erst mit sich selbst klarkommen zu müssen, ehe er eine tiefere Bindung eingeht.

Die Augen geöffnet bekommt unterdessen Sebastian bei «Sturm der Liebe», der das wahre Wesen von Patrizia erkennt. Nichtsdestotrotz versucht Patrizia weiterhin Niklas von Sebastian umbringen zu lassen. Später freundet sich Patrizia immer mehr mit Julia an, Vater Friedrich schiebt dem erst einmal einen Riegel vor. Patrizia versucht daraufhin Friedrichs Sohn Niklas näherzukommen, um ihren perfiden Plan weiter voranzutreiben – es kommt zum Kuss. Die Antipathie zwischen Niklas und Sebastian entwickelt sich immer mehr, als Niklas Sebastians Führungsstil kritisiert. Die kalte Schulter zeigt auch Patrizia Sebastian, der sie frustriert ohrfeigt. Um Niklas gegen seinen Vater Friedrich aufzubringen, erklärt sie ihm, der Schlag stamme von seinem Vater.

Bei «Gute Zeiten, Schlechte Zeiten» ärgert sich Emily über ihre Entscheidung sich auf eine Affäre mit David eingelassen zu haben. Als Emily Tayfun im Krankenhaus besucht, weist der sie jedoch vehement von sich, auch Kate leidet darunter. Emily versucht die Familie zu retten, Tayfuns Abneigung gegen sie steigert sich jedoch nur noch. Nach einem entschlossenen Kampf für die gemeinsame Familie zeigt sich Tayfun schließlich doch beeindruckt, bis seitens der Polizei neue Details über Emilys Affäre ans Licht kommen.


Was sonst noch war:


Über «Berlin - Tag und Nachts» Darstellerriege ranken sich diverse Gerüchte. Das Drehbuch zur RTL II-Serie sieht vor, dass Schmidtis Kumpel Krätze mit Emmi anbandelt, in die Schmidti verliebt ist. Aus Frust darüber soll sich Schmidti in ein Taxi setzen und sich aus Berlin verabschieden. Ob das das letzte bleiben wird, was die Fernsehenden von Schmidti zu sehen bekommen, ist jedoch noch unklar. "Grüße vom Set" schickte unterdessen Saskia Beecks ihren Facebook-Fans. Die Schauspielerin ist Zuschauern eher unter dem Namen "Alina" bekannt, eine Rolle, die die 26-Jährige seit längerer Zeit nicht mehr spielt. Der Post könnte auf ein Comeback von Beecks hindeuten, nachdem bereits Chameen Loca als Jessica zurückkehrte.

Gleich vier Neuzugänge gesellen sich zu «Verbotene Liebe» hinzu. Ab Februar 2015 soll zum Beispiel Daniel Axt («Rock it!») in der Vorabendsendung zu sehen sein. Nic Romm («Wickie und die Starken Männer») stößt ebenfalls zum Cast hinzu, Peter Fieseler ist Beobachtern von «Lammbock» oder «Das Experiment» ein Begriff und Stefanie Rösner erhielt bislang nur die Aufmerksamkeit von Theaterbesuchern. Wer welche Rolle einnehmen wird, ist noch nicht bekannt, allerdings besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass Rösner die bereits angekündigte "Mila von Draskow" spielen wird.

Nicht vier, sondern vorerst nur einen neuen Darsteller hat «Sturm der Liebe» vorzuweisen. Ab dem 6. November ist Lance Girard als neuer Darsteller mit von der Partie. Als Gary Mondbichler erreicht dieser in Folge 2016 den "Fürstenhof". Er spielt einen entfernten Verwandten von Alfons und erhofft sich in Bichlheim eine Lösung für seine finanziellen Probleme zu finden.

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