Es scheint derzeit nicht so, als ob sich die an einem Mittwochabend gestartete Show «The Winner Is» noch einigermaßen fangen kann. Nachdem die zweite Folge immerhin die Reichweite von 1,64 Millionen hielt und in der werberelevanten Zielgruppe sogar von 7,8 auf 9,1 Prozent zulegte, verharrte man an diesem Freitagabend auf den Werten der Vorwoche. Beim jungen Publikum verfehlte man zum dritten Mal einen zweistelligen Marktanteil, nur 9,0 Prozent bei einer Reichweite von 0,97 Millionen wurden erzielt. Insgesamt sahen diesmal mit 1,67 Millionen auf sehr niedrigem Niveau jedoch immerhin so viele Menschen zu wie noch nie, mehr als nur miese 5,5 Prozent waren für das Format von Linda de Mol aber trotzdem nicht zu holen.
Das Interesse an der neuen Scripted-Reality «Familien-Fälle», die seit Montag das auslaufende Gerichtsformat «Richterin Barbara Salesch» ersetzen soll, ließ derweil am Freitag wieder etwas nach. Für die letzte Ausgabe der Woche konnten sich noch 1,68 Millionen ab 15:00 Uhr dafür begeistern, dies bedeutete einen sehr starken Marktanteil in Höhe von 16,2 Prozent. Bei den besonders stark Umworbenen wurden nur noch mittelmäßige 10,5 Prozent bei 0,39 Millionen erzielt. Nach dem großartigen Auftakt mit 0,64 und 17,6 Prozent ließ man somit in der ersten Woche insgesamt klar nach: Am Dienstag und Mittwoch fiel der Zielgruppenmarktanteil auf 11,7 und 10,6 Prozent, am Donnerstag verbesserte man sich kurzzeitig wieder auf 13,4 Prozent.• The Winner Is • Ladykracher • Familien-Fälle
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