Primetime-Check

Freitag, 6. Januar 2012

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Wie kam die zweite Live-Show von «The Voice» beim Publikum an? Konnte «Wer wird Millionär?» endlich auch wieder beim jungen Publikum überzeugen? Verlief der Start von «Castle» nach Wunsch der Programmverantwortlichen?

Auch an diesem Freitagabend gab es insbesondere für das junge Publikum kaum ein Vorbeikommen an Sat.1 und «The Voice of Germany». Mit durchschnittlich 2,82 Millionen werberelevanten Zuschauern konnte der Sender auf 23,7 Prozent der Fernsehenden dieser Zuschauergruppe zurückgreifen. Dies war der schlechteste Wert in der noch jungen Geschichte der Sendung. Insgesamt sahen exakt 4,00 Millionen die Show, hier verbuchte die gut dreistündige Sendung noch immer deutlich überdurchschnittliche 13,1 Prozent. Noch besser sah es jedoch für RTL und den Klassiker «Wer wird Millionär?» aus, der auch diesmal wieder 6,03 Millionen Menschen vor die Geräte lockte und somit 18,1 Prozent generierte. Bei den besonders wichtigen 14- bis 49-Jährigen hatte die Quizshow aber auch diesmal wieder große Probleme, bei 1,78 Millionen Interessenten wurden gerade einmal 14,2 Prozent erreicht.

Auf noch weniger Interesse bei den jungen Menschen stießen die öffentlich-rechtlichen Sender. Im ZDF lief in dieser Woche wieder «Der Staatsanwalt», doch nur mittelmäßige 6,9 Prozent der jungen Menschen nahmen Kenntnis von der Krimiserie. Anschließend sah es bei «SOKO Leipzig» mit 7,1 Prozent kaum besser aus. Insgesamt konnten die Programmverantwortlichen jedoch ein positives Resümee ziehen, denn bei Reichweiten von 4,90 und 4,56 Millionen kamen überzeugende 14,5 bzw. 13,6 Prozent Marktanteil zustande. Im Ersten zeigte man «Das Traumhotel - Vietnam», das auf einen Marktanteil von 14,5 Prozent bei einer durchschnittlichen Sehbeteiligung von 4,92 Millionen kam. Davon waren allerdings nur 0,79 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre alt, weshalb nur mäßige 6,3 Prozent erreicht werden konnten.

Das Bindeglied zwischen den wirklich zuschauerstarken und den eher gering frequentierten Sendern bildete in dieser Woche ProSieben, das mit dem US-Film «21» immerhin noch 1,74 Millionen Konsumenten vor die Geräte locken konnte. Insgesamt bedeutete dies einen Marktanteil von 5,3 Prozent, bei den Werberelevanten kamen 10,4 Prozent bei 1,29 Millionen zustande. Auch RTL II schickte einen Spielfilm auf Sendung, «Scorpion King - Aufstieg eines Kriegers» kam auf eine durchschnittliche Reichweite von 1,37 Millionen. Mit 4,1 und 7,3 Prozent waren die Anteile an den beiden wichtigsten Zuschauergruppen sehr überzeugend.

Sehr viel schlechter lief es im Verhältnis zu den Normalwerten jedoch für VOX, wo «CSI» auch diesmal wieder floppte. Den Ableger aus Miami sahen um 20:15 Uhr nur 4,5 Prozent aller erreichbaren Menschen, das Original aus Las Vegas kam danach auf 5,2 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden ebenfalls nur sehr schlechte 6,1 und 6,9 Prozent verbucht. Im Schnitt sahen zunächst 1,52 Millionen zu, bevor man sich im Anschluss immerhin auf 1,74 Millionen verbesserte. Kein leichtes Spiel hatte auch die Rückkehr von «Castle» auf kabel eins. Mit 0,77 Millionen Zuschauern und Marktanteilen in Höhe von 2,3 und 3,8 Prozent sah es richtig schlimm aus für die US-Serie.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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