Mit «The Last Airbender», wie man den Film im englischen Original schließlich betiteln musste, nachdem der Rechtsstreit mit James Camerons «Avatar» abzusehen war, hat M. Night Shyamalans Karriere nun endgültig den vollständigen Stillstand erreicht. Kritiker machten von Anfang an keinen Hehl aus ihren Gefühlen und räumten einen Sommer der letzten Chance für den 40-jährigen Regisseur ein. Addiert man Budget und die Zahlen des eminenten Werbefeldzuges, so hat «Die Legende von Aang» in etwa 300 Millionen Dollar verschlungen. Eingespielt wurde bislang lediglich circa 200 Millionen – ein unglückliches Ergebnis für den ersten Teil einer Trilogie, die Fans nun vermutlich aufgeben müssen. Wie es zum Fall des großen «The Sixth Sense»-Visionärs kam, wurde nicht wenigere Male erklärt als zu Herzen genommen. Fakt ist, dass es für Paramount Pictures und Nickelodeon Movies kein geringes Risiko war, den Stab der Regie an Shyamalan zu reichen, gar nicht erst zu reden von der Tatsache, dass er auch als Produzent und Drehbuchautor fungierte. Der Film wurde von ohnehin feindselig gestimmten Kritikern weitesgehend zerissen.
Im Film verkörpert sie Evelyn Salt, eine erfolgreiche und geachtete Agentin der CIA, die sich durch stets waghalsige Manöver ihren Weg an die Spitze der Organisation bahnt. Bis ein Überläufer sie bezichtigt, eine russische Schläferin zu sein und es innerhalb der eigenen Reihen zum Eklat kommt. Salt muss zum eigenen Wohle und das ihres Ehemannes untertauchen – ihr neues Ziel: Die Verschwörung, der sie zum Opfer gefallen ist, aufdecken und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Schenkt man einigen Kritikern glauben, hat «Salt» große Ähnlichkeit mit «Equilibrium», einem anderen Werk von Autor Wimmer. Der von Noycer («Todesstille» mit Nicole Kidman; «Das Kartell» mit Harrison Ford; aber auch «Sliver» mit Sharon Stone) inszenierten Spannung tut das aber wohl keinen Bruch. Ob Sidney Schering das genauso sieht, lesen sie am Freitag in der Quotenmeter.de-Kritik.
Das Band zwischen Timo und Peer war immer besonders. Geknüpft wurde es vor mehr als 20 Jahren durch blutiges Schweigen. Damals teilten die beiden ihre Gewalt- und Sexfantasien über junge Mädchen in ihrer eigenen kleinen, träumerischen Welt. Aus eben dieser brach der ältere Peer eines Tages aber mit der grausamen Vergewaltigung und Ermordung eines Kindes aus. Timo hielt den Mund – und verließ die Stadt. Auf den Tag genau verschwindet nun die 13-jährige Pia unter denselben Bedingungen wie vom Erdboden. Die Anwohner sind schockiert, die Mutter des Mädchens dem sprichwörtlichen Abgrund nahe. Der erst kürzlich pensionierte Kommissar Mittich, einst an dem Fall verzweifelt, schickt sich an, diesmal einen Schlusstrich unter das Verbrechen zu ziehen. Auch Timo kann die Schatten der Vergangenheit nicht ziehen lassen und kehrt so zurück in die Heimat.
Ihr Engagement in der Serie «Big Love» legte die Darstellerin zuletzt komplett nieder, um sich bewusst der Filmkarriere zu widmen. «Briefe an Julia» fährt dabei die durchwegs romantische Schiene: Seyfried porträtiert Sophie Hall, deren Urlaub in Italien mit Victor, ihrem mehr als beschäftigten Verlobten, weniger Freude bereitet als gedacht. Sophie findet Gefallen an einer alten Tradition, die unglücklich Verliebte dazu bewegt, Briefe an Julia Capulet, die Figur aus Shakespeares «Romeo und Julia» zu schreiben. Dem Brauch zufolge ist es jeder Person erlaubt, zu antworten. Eine Möglichkeit, die Sophie nutzt, als sie den Brief einer gewissen Claire liest, die ihre große Liebe einst aus kleinlicher Angst verlor und sich ihre Schuld von der Seele reden musste. Auf Sophies Antwort folgt jedoch kein weiterer Brief, sondern Claire höchstpersönlich mitsamt Sprössling. Während sich die drei auf den Weg machen, Claires Herzblatt zu finden, kommen sich deren Sohn und Sophie immer näher. Platz auf dem Stuhl der Regie nahm Gary Winick, der bisher Filme wie «30 über Nacht» (2004), «Schweinchen Wilbur und seine Freunde» (2006) sowie zuletzt «Bride Wars» (2009) iszenierte. • Briefe an Julia • Die Legende von Aang • Das letzte Schweigen • Salt • Neu im Kino
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