König Fußball war am Dienstagabend der Schlüssel zum Tagessieg des ZDF. Den WM-Finaleinzug der Niederlande verfolgten zur besten Sendezeit durchschnittlich 19,50 Millionen Zuschauer und 58,3 Prozent aller fernsehenden Deutschen. In der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen interessierten sich im Schnitt 8,53 Millionen Zuschauer und damit 58,8 Prozent der jungen Bevölkerung für die Partie Uruguay gegen die Niederlande. Schon im Vorfeld der Begegnung erreichte die Anmoderation durchschnittlich 14,88 Millionen Zuschauer, 49,1 Prozent Gesamtmarktanteil und 49,0 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten.
Gleiches Leid erlebte auch ProSieben. Zwei Folgen der «Simpsons» starteten mit durchschnittlich jeweils 1,08 Millionen Zuschauern beim Münchner Sender in den Comedydienstag; die werberelevante Bevölkerung war mit Marktanteilen von 7,5 bzw. 6,6 Prozent vertreten. Auch die erfahrungsgemäß quotenstärkere Programmierung von zwei Folgen «Two and a Half Men» enttäuschte im Anschluss: Im Schnitt unterhielten Charlie Harper und Mannen 1,17 Millionen bzw. 1,18 Millionen Zuschauer und schwache 6,9 bzw. 6,5 Prozent der jungen Zielgruppe - hier hatte ProSieben in den Vorwochen teils sogar die Zehn-Prozent-Hürde nehmen können. Schwestersender Sat.1 erging es nicht anders: Im Schnitt waren nur 1,96 Millionen Zuschauer an der «Masche mit der Liebe» interessiert - die sonst mit konstanten Quoten gesegnete dienstägliche Liebeskomödie erkämpfte sich gegen die Fußballkonkurrenz gerade noch befriedigende 6,7 Prozent Marktanteil bei den Jungen.• wm • fußball • simpsons • two and a half men • csi: miami • mord mit aussicht • in aller freundschaft
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