Deutlich länger als geplant dauerte am Mittwoch die Wahl des neuen Bundespräsidenten, da drei Wahlgänge durchgeführt werden mussten. Das Erste entschied sich, sein Tages- und Abendprogramm dafür komplett ausfallen zu lassen und live aus dem Bundestag zu berichten.
Im ZDF wurde ebenfalls über die Bundespräsidentenwahl berichtet, das reguläre Programm wurde jedoch nur für kurze Zeit unterbrochen. Die entscheidende Bekanntgabe verfolgten ab 20.58 Uhr 2,48 Millionen Zuschauer bei 9,2 Prozent. Nur 3,6 Prozent der 14- bis 49-Jährigen waren zu dieser Zeit beim ZDF. Deutlich erfolgreicher bei den Jungen war RTL, das ebenfalls immer kurz in den «RTL News» über die Wahl informierte. Schon nachmittags kamen die Infos auf teils über 20 Prozent bei den Werberelevanten. Um 21.12 Uhr verfolgten 2,44 Millionen Zuschauer und 8,9 Prozent die letzte Sondersendung, nachdem der neue Präsident Christian Wulff feststand. 1,12 Millionen junge Menschen brachten hier einen Zielgruppen-Marktanteil von 10,3 Prozent ein.
• Wahl • das erste • hart aber fair
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