Quotencheck

«Der Bergdoktor»

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Die Ärzteserie bereitete dem ZDF mit der dritten Staffel viel Freude, die Quoten lagen durchgängig über dem Senderschnitt.

Egal wie viele Baustellen das Zweite Deutsche Fernsehen derzeit auch im Programm hat, «Der Bergdoktor» gehört gewiss nicht dazu. Die zwischen Januar und Mai 2010 gezeigten 17 Folgen der dritten Staffel lagen durchweg über dem Senderschnitt des ZDF. Und nachdem in der vergangenen Woche schon die Verlängerung von «Die Bergwacht» bekannt wurde, verkündete das ZDF nun auch die Fortführung der Serie mit Hans Sigl & Co. Beide Heimatserien laufen im Wechsel am Donnerstagabend zur besten Sendezeit um 20.15.

Die erste Folge von «Der Bergdoktor» strahlte das ZDF übrigens anders als gewohnt am Mittwochabend um 20.15 Uhr aus, zudem hatte die Episode statt 45 Minuten ganze 90 Minuten Sendezeit zur Verfügung. Die Reichweiten waren sofort toll, 5,77 Millionen Menschen sahen die Premiere des dritten Durchlaufes, dies entsprach einem Marktanteil von 16,3 Prozent. Einen Tag später begeisterte die Serie auf ihrem regulären Sendeplatz dann 4,85 Millionen Zuschauer bzw. 14,2 Prozent der Fernsehzuschauer.

Auch die restlichen Folgen im Januar konnten sich sehen lassen und hatten jeweils mehr als fünf Millionen Zuschauer. Der Marktanteil bei den Zuschauern ab drei Jahren stieg am 28. Januar bis auf 16,5 Prozent an. Bei den Werberelevanten lief es dagegen nicht ganz so gut, die fünf Folgen im ersten Monat des Jahres hatten durchschnittlich 750.000 Zuseher im Alter zwischen 14 und 49 Jahren, 5,6 Prozent Marktanteil waren die Folge. Die einzige Folge im Februar kam auf 5,61 Millionen Zuschauer, von denen 780.000 aus der Zielgruppe kamen. 17,3 Prozent Marktanteil wurden beim Gesamtpublikum gemessen, bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte man 6,3 Prozent.

Im März gingen die Reichweiten etwas zurück, nur die erste Folge des Monats konnte noch mehr als fünf Millionen Bundesbürger überzeugen. Mit 5,95 Millionen Zuschauer war die Folge allerdings die stärkste der gesamten Staffel, auch der Marktanteil war mit 18,2 Prozent so hoch wie nie wieder im weiteren Verlauf des Durchlaufes. Nur zwei Wochen später musste man sich aber schon wieder mit 13,9 Prozent begnügen, die Sehbeteiligung lag bei 4,50 Millionen Menschen. Auch bei den werberelevanten 14- bis 49-Jährigen lief Folge neun besonders schlecht, 480.000 junge Zuseher sorgten für weit unterdurchschnittliche 3,7 Prozent Marktanteil.
Die Episode mit den wenigsten Zuschauern trug den Titel „Herzrasen“ und wurde am 1. April gezeigt, 4,39 Millionen Menschen schalteten die elfte Folge ein. Dies bedeutete aber immer noch überdurchschnittliche 15,0 Prozent bei den Zuschauern ab drei Jahren, bei den 14- bis 49-Jährigen sprangen angesichts 500.000 Zuschauer nur 4,8 Prozent heraus. Insgesamt erreichten die fünf im April gezeigten Episoden 4,90 Millionen Zuschauer sowie 16,2 Prozent Marktanteil bei allen Zuschauern.

Die 16. Folge kam am 6. Mai auf 4,94 Millionen Zuseher und ergatterte 15,5 Prozent Marktanteil bei allen TV-Zuschauern, bei den jungen Menschen lief es gewohnt schlecht. 610.000 Werberelevante sorgten für 4,8 Prozent in der Altersklasse der 14- bis 49-Jährigen. Die letzte Episode der dritten Staffel von «Der Bergdoktor» konnte 5,39 Millionen Menschen vor den Fernsehgeräten fesseln, damit lief es für das Finale so gut wie seit Anfang März nicht mehr. Exakt 17,0 Prozent Marktanteil erreichte die letzte Folge, 5,7 Prozent waren es in der Zielgruppe.

Insgesamt kann das ZDF mit seiner Serie sehr zufrieden sein – die Reichweiten und Einschaltquoten bei den 14- bis 49-Jährigen ausgenommen. So sahen sich durchschnittlich 5,14 Millionen Menschen die 17 Folgen an, rund 300.000 Zuschauer konnten damit im Vergleich zu Staffel zwei hinzugewonnen werden. Der Marktanteil lag im Mittel bei 16,0 Prozent. Einen kleinen Dämpfer werden die Verantwortlichen vermutlich bei einem Blick auf die Zuschauerzahlen bei den jungen Leuten bekommen, denn die dritte Staffel kam im Durchschnitt auf nur 660.000 Menschen im werberelevanten Alter, dies hatte schlechte 5,3 Prozent Marktanteil zur Folge.

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