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Künftig doppelt so viel Handball im DSF

von  |  Quelle: HBL
Die Handball-Bundesliga wird ab der kommenden Saison im DSF doppelt so viel Sendezeit erhalten wie bisher. Möglich macht das ein neuer, umfangreicher Vertrag.

Für Handball-Fans wird das DSF in der kommenden Saison neben Eurosport wohl der wichtigste Sender. Nachdem sich der europäische Sender kürzlich die Rechte an der Champions League sicherte, hat das DSF nun einen Vierjahresvertrag mit der Toyoto Handball-Bundesliga geschlossen.

Auch eine zweijährige Option zur Verlängerung der TV-Übertragungsrechte wurde vereinbart, hieß es am Mittwoch. Gut für die Handballer: Durch die Übereinkunft wird die Fernsehpräsenz ab der kommenden Saison verdoppelt, denn die Zusammenarbeit fällt fortan deutlich umfangreicher aus.



Der Vertrag besagt, dass das DSF mindestens 176 Live-Spiele der Handball-Bundesliga produziert und überträgt. Davon werden 91 Spiele live im TV und 85 weitere Spiele live über das Internet ausgestrahlt. Insgesamt wird das DSF damit 353 Stunden füllen, nachdem es im vergangenen Jahr "nur" 173 Stunden waren. Darüber hinaus bietet das DSF fünf Live-Programmplätze, zwei neue Magazinformate, in denen unter anderem über Spieler und Trainer der Liga berichtet wird, sowie tägliche Nachrichtenflächen.

In «HBL - Der Spieltag» wird fortan sonntags in einer halbstündigen Sendung zusammenfassend über die Highlights des vorangegangenen Spieltags informiert. Zudem ist dienstags die Ausstrahlung der Sendung «HBL - Das Magazin» die geplant, die unter anderem über Spieler- und Trainerpersönlichkeiten, Clubporträts, Transfers und andere Aktivitäten rund um die Liga und die Nationalmannschaft berichtet. Zusätzlich wird das DSF den LoS Super Cup zum Saisonstart, das Pokalfinale Lufthansa Final Four und das All Star Game zum Saisonende zeigen.

Für das DSF ist der Vertragsabschluss nicht ganz unwichtig, schließlich muss der Sender den Verlust der Bundesliga-Rechte kompensieren. Doch auch die Öffentlich-Rechtlichen sollen weiter in die Handball-Berichterstattung eingebunden werden - hier wird ebenfalls ein baldiges Übereinkommen erwartet.

Kurz-URL: qmde.de/35605
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