Person der Woche

Der Streik ist vorbei, Verrone der Gewinner

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Am Mittwoch ging der Autorenstreik in den USA zu Ende - die WGA zeigt sich mit den Ergebnissen zufrieden.

Für bessere Bezahlung kämpften die Autoren in den Vereinigten Staaten im vergangenen Vierteljahr. Sie fühlten sich ausgebeutet, weil sie unter anderem an der Vergütung aus DVD-Verkäufen und von Gewinnen, die im Internet erzielt werden, nicht beteiligt wurden. WGA-Westküsten-Präsident Patric Verrone bewies in der Streikzeit, dass er Nerven wie Drahtseile hat.

Nicht selten spielten die großen Produktionsfirmen ein Spiel auf Messers Schneide. Von Vertragsauflösungen und Kündigungen anderer Mitarbeiter war eigentlich stets die Rede. Natürlich war Verrone auch bewusst, welch enormen Schaden - rein aus finanzieller Sicht - ein derartiger Streik mit sich bringt. Dennoch: In der Öffentlichkeit und auch am Verhandlungstisch blieb der Westküstenchef der Vereinigung hart.



Mit Erfolg: Weil die Sender dringend neue Formate brauchen, mussten die Produktionsstätten nachgeben. „Der Streik ist vorbei“, sagte Patric Verrone in dieser Woche. Vielleicht ein bisschen leidenschaftslos, aber mit einem Lächeln im Gesicht, fuhr er fort: „Unsere Mitglieder haben abgestimmt. Die Autoren können zur Arbeit zurückkehren.“ 92,5 Prozent der 3.775 Stimmberechtigten hatten sich für das Ende des Streikes entschieden.

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