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15 Jahre ProSieben: ProSieben und seine Serien (Teil II)

Für viele sind Serien bei ProSieben das absolute muss. Heute kehren wir zurück zum zweiten Teil des Rückblickes.



Beginnen wir mit A wie „American Campus“ (Undecleared). Da macht sich der Münchner Sender nicht gerade beliebt. Die Kultserie, die miserable Quoten in den USA und auch in Deutschland einfuhr, wird sinnlos von ProSieben ausgestrahlt. So wird die neunte Folge mal als zweite hinein geschoben, die letzte Folge ist Nummer sieben und so weiter. Das Kriterium der Ausstrahlung ist wahrscheinlich das Sinnlosprinzip. Übrigens wurde die letzte Folge der 17 gar nicht in den USA gezeigt.



Auch mit A fängt „Alle unter einem Dach“ (Family Matters) an. ProSieben konnte mit der Steve Urkel Serie immer gute Quoten holen. Um 17.30 Uhr schauten meist 1,5 Millionen Zuschauer die Sitcom an. Allerdings passierte mit der neunten und letzten Staffel ein im Fernsehen unmögliche Situation: Man begann mit der wöchentlichen Ausstrahlung am Samstag um 14.00 Uhr, aber da die Serie um 17.30 Uhr nun „Seinfeld“ ersetzte, wurde die neunte Staffel werktäglich früher zu Ende gesendet, als in der wöchentlichen Ausstrahlung. Für alle, die es immer noch nicht wissen: Steve bekommt Laura in der letzten Folge und sie heiraten.



„Alias – Die Agentin“ kommt zwar nicht auf solche Quoten, die man sich um 20.15 Uhr wünscht, man steht aber besser da als „Buffy“ und „Angel“. Zwar ist die Serie kein Quotenknüller, aber von der Qualität muss man wirklich überzeugt sein. Wenn schon die erste Staffel umhaut, der kann gar nicht mehr auf die zweite warten, denn da werden noch mehr Geheimnisse gelüftet, noch mehr Intrigen kommen ans Licht, mehr Action und viel mehr Liebe werden den Zuschauer entführen.



Bleiben wir bei „Angel“. Die Serie startete mit „Buffy“ am 3. Januar 2001 in der „Scary Night“. Damals holte die Serie noch wunderbare Quoten: rund zwei Millionen Zuschauer schauten im Schnitt zu. Top-Rating war übrigens die Folge „Liebe auf Zeit“ mit 2,43 Millionen Zuschauer und acht Prozent Marktanteil.



Weiter zur „Bill Cosby Show“. Sie war eine der erfolgreichsten Sitcoms der afroamerikanischen Fernsehgeschichte: Die erfolgreichste Serie war „Die Jeffersons“ mit elf Staffeln und 249 Episoden, Platz Zwei geht an „Alle unter einem Dach“ (neun Staffeln und 215 Folgen). Daher geht Platz Drei an die „Bill Cosby Show“ mit acht Staffeln und 197 Folgen. Die Sitcom wurde aber nicht aufgrund schlechter Quoten eingestellt, ganz im Gegenteil, die Darsteller wollten die Serie beenden, weil es gerade am schönsten war. Die „Cosby Show“ wurden in den USA auf NBC immer donnerstags um 20.00 Uhr ausgestrahlt, dort wo heute noch „Friends“ läuft.



Weiter geht es mit den „Friends“. Das ist mit großer Sicherheit die Kultsitcom der 90er Jahre auf NBC und des Jahres 2003 auf ProSieben. Rund 2,6 Millionen Zuschauer schauen wöchentlich die ProSieben Ausstrahlung und ganze 25 Millionen verfolgen Woche für Woche die NBC-Ausstrahlung. Am Anfang wurde „Friends“ bei Sat.1 kurz nach Mitternacht ausstrahlt. Hätte nicht ProSieben irgendwann die Serie übernommen, wäre sie unbedeutend geblieben und in den TV-Archiven verschwunden. Wem es noch nicht aufgefallen ist: In den USA beginnen alle Folgen mit „The One...“



Eine weitere Sitcom ist „Irgendwie L.A.“, die in den USA genauso ein Flop war, wie „American Campus“. Allerdings lief es für die Serie in Deutschland nicht so schlecht: Rund 0,6 Millionen Zuschauer sahen die Erstausstrahlung montags um 23.45 Uhr.



„Dumpfbacke Solo“ will keiner sehen – das musste auch ProSieben akzeptieren. Vom 8. Januar 2000 bis 3. Juni 2000 strahlte der Spielfilmsender die Serie aus. Schon nach wenigen Folgen rutschte die Quoten von 1,4 Millionen Zuschauer ab und fiel auf 0,7 Millionen.



Das waren wieder einige Rückblicke in die früheren Jahre und im nächsten Monat haben wir wieder ein ganz besonderes Special für Sie !

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