Mit einer neuen Ausgabe der «NANO Doku» widmet sich 3sat am Donnerstag, 10. September, um 20.15 Uhr einem wissenschaftlichen Thema mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. „Kann Spieltheorie die Welt retten?“ von Katarina Schickling feiert an diesem Abend seine Erstausstrahlung. Bereits ab dem 6. September um 6.00 Uhr steht der Film im Streamingangebot bereit und bleibt dort bis zum 31. August 2031 verfügbar.Die Dokumentation zeigt, wie spieltheoretische Modelle unser tägliches Leben ebenso erklären können wie internationale Krisen. Ob beim Elfmeterschießen, in einer Wohngemeinschaft oder bei Klimaverhandlungen – überall hängt der eigene Erfolg davon ab, wie andere Menschen handeln. Anhand anschaulicher Beispiele erläutern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, warum Kooperation häufig scheitert und welche Strategien dennoch zu besseren Ergebnissen führen können.
Zu Wort kommen unter anderem der Wirtschaftswissenschaftler Christian Rieck, der das sogenannte «Chicken Game» auf der Frankfurter Dippemess demonstriert, sowie Axel Ockenfels von der Universität Köln, der spieltheoretische Ansätze für die Organisation von Nierenspenden erläutert. Darüber hinaus beleuchtet die Dokumentation die Bedeutung der Spieltheorie für internationale Klimaverhandlungen und geopolitische Konflikte.
Auch der Einfluss künstlicher Intelligenz wird thematisiert. Am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung untersucht Computerwissenschaftler Iyad Rahwan, wie sich soziale Entscheidungen verändern, wenn zunehmend Maschinen an Verhandlungen beteiligt sind. Im Anschluss an die Dokumentation folgt um 21.00 Uhr der «NANO Talk», in dem Alena Buyx oder Stephanie Rohde gemeinsam mit Gästen aus der Wissenschaft die im Film behandelten Fragestellungen vertiefen.







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