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National Geographic verfilmt Aron Ralstons Überlebensgeschichte als Dokumentation

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Oscarpreisträger James Marsh inszeniert seinen ersten Dokumentarfilm seit 2011. Die Produktion soll 2027 erscheinen.

National Geographic Documentary Films hat einen neuen Dokumentarfilm über den Bergsteiger Aron Ralston angekündigt. Regie führt der britische Oscar-Preisträger James Marsh («Man on Wire», «Die Entdeckung der Unendlichkeit»), der damit erstmals seit «Project Nim» aus dem Jahr 2011 wieder einen abendfüllenden Dokumentarfilm realisiert. Die Produktion entsteht gemeinsam mit Magna Studios und soll 2027 veröffentlicht werden.

Der noch unbetitelte Film erzählt die wahre Geschichte von Aron Ralston, der 2003 weltweit Schlagzeilen machte, als er nach einem Felssturz sechs Tage lang in einer abgelegenen Schlucht im US-Bundesstaat Utah eingeklemmt war. Seine Geschichte diente bereits als Vorlage für Danny Boyles Spielfilm «127 Hours» mit James Franco in der Hauptrolle. Die neue Dokumentation greift nun auf bislang unveröffentlichtes Videomaterial zurück, das Ralston während seiner lebensbedrohlichen Situation selbst aufgenommen hatte. Die Aufnahmen dokumentieren seine Gedanken, Ängste und den Überlebenskampf unmittelbar vor der folgenschweren Entscheidung, sich selbst den Arm zu amputieren.

„Arons Geschichte ist eines der großen Abenteuer unserer Zeit – eine atemberaubende Erzählung über Angst, Leid, Mut und Durchhaltevermögen“, erklärte Regisseur James Marsh. Die während der Gefangenschaft entstandenen Videoaufnahmen seien einzigartig und ein außergewöhnliches Geschenk für jeden Dokumentarfilmer, da sie Ralstons Gedanken und Gefühle in dieser Extremsituation unmittelbar festhielten.

Carolyn Bernstein, Executive Vice President von National Geographic Documentary Films, bezeichnete die Zusammenarbeit mit Marsh als lang gehegten Wunsch. Dank des exklusiven Zugangs zu Ralstons persönlichem Archiv passe das Projekt perfekt zur dokumentarischen Ausrichtung des Studios, das auf charaktergetriebene Geschichten setzt. Produziert wird der Film von Magna Studios, die zuletzt unter anderem mit mehreren preisgekrönten Dokumentarproduktionen auf sich aufmerksam machten. National Geographic plant die Veröffentlichung der Dokumentation im Laufe des Jahres 2027.

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