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RTL setzt auf investigative Reportagen am Montagabend

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Mit einer neuen «Extra Report»-Ausgabe und frischen Folgen von «#wallraffen» baut der Kölner Sender sein investigatives Angebot nach «Die Verräter» aus.

Der Sender RTL setzt im August auf investigativen Journalismus zur besten Sendezeit am späten Montagabend. Im Anschluss an «Die Verräter» strahlt der Sender zunächst am 17. August um 22.15 Uhr den «Extra Report» mit „Sextortion – Erpresst in der Flirt-Falle“ aus. Für den neuen «Extra Report» begibt sich RTL-Reporter Christopher Grass auf die Spur internationaler Sextortion-Banden. Die Täter geben sich in sozialen Netzwerken oder Messenger-Diensten als attraktive junge Frauen aus und bringen vor allem männliche Jugendliche dazu, intime Bilder oder Videos zu verschicken. Kurz darauf beginnt die Erpressung: Die Opfer sollen Geld zahlen, andernfalls drohen die Kriminellen mit der Veröffentlichung der Aufnahmen. Reporter Grass lässt sich selbst auf den Kontakt ein, spielt den Tätern ein Opfer vor und verfolgt ihre Spur bis nach Nigeria. Die Reportage beleuchtet dabei nicht nur die Arbeitsweise der Täter, sondern zeigt auch die dramatischen Folgen für Betroffene. Weltweit kam es infolge solcher Erpressungen bereits zu mehreren Suiziden.

Eine Woche später übernimmt «#wallraffen» den Sendeplatz. Das von RTL etablierte Undercover-Format schickt Reporterinnen und Reporter unter falscher Identität in Unternehmen und Einrichtungen, um Missstände mit versteckter Kamera aufzudecken. Welche Themen die neue Staffel behandelt, hat der Sender bislang noch nicht bekannt gegeben.

Mit investigativen Reportagen konnte RTL auf diesem Sendeplatz zuletzt solide Quoten erzielen. Der «Extra Report: Jagd auf die Liebesbetrüger» erreichte Ende April dieses Jahres 0,92 Millionen Zuschauer sowie einen Marktanteil von 6,3 Prozent. In der klassischen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurden 0,22 Millionen Werberelevante und mittelmäßige 8,6 Prozent Marktanteil gemessen. Auch die bislang letzte «#wallraffen»-Staffel wusste 2025 zu überzeugen: Die drei Folgen kamen auf 0,62 bis 0,80 Millionen Zuschauer und Marktanteile zwischen 4,8 und 5,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen bewegte sich das Format zwischen 8,2 und 9,1 Prozent Marktanteil.

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