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ZDF dreht «München Beats» auf

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Durchs Programm dröhnen wird die Musik-Serie im August. Ausgangspunkt ist die reale Geschichte um ein Industrie-Areal, auf dem Techno-Club eröffnete.

«München Beats» ist eine generationsübergreifende Miniserie, die bald starten wird. Der Fall sein wird dies ab Montag, 7. August 2026, 10.00 Uhr, im ZDF-Streaming. Linear folgen wird die Auswertung einige Wochen darauf am Mittwoch, 26. August und Donnerstag, 27. August 2026, jeweils ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen. Die Produktion widmet sich einem Kapitel der Münchner Geschichte: Die Entstehung des Kunstpark Ost auf dem ehemaligen Fabrikgelände der Pfanni-Werke.

Das Buch von Christian Schnalke, Julie Fellmann und Stefani Straka nimmt diesen Ort als Ausgangspunkt, um ein emotionales Panorama der 1990er-Jahre zu zeichnen. Die Serie erzählt vom Sog der aufkommenden Techno-Bewegung, von neuen Freiheitsräumen für die queere Szene und von wirtschaftlichem Umbruch, der Existenzen ins Wanken bringt. Die fiktionale Geschichte entfaltet sich aus den Blickwinkeln verschiedener Generationen und wird von einem Ensemble getragen, dass sich unter anderen aus Jule Hermann, Tobias Moretti, Klaus Steinbacher, Sophie von Kessel, Marlene Morreis, Frederic Linkemann und Ben Münchow zusammensetzt.

Zum historischen Hintergrund: 1949 wurde Pfanni gegründet. Das Unternehmen wuchs in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich. In den Achtziger- und Anfang der Neunzigerjahre zeichnete sich jedoch ab, dass der Produktionsstandort im Münchner Osten nicht mehr zu halten war. 1996 schloss das Werk seine Tore. Allerdings stellte sich nun die Frage, was mit dem Areal passieren würde. Ein neues Stadtquartier sollte dort entstehen. Doch da so ein Entwicklungs- und Bebauungsplan nicht über Nacht entsteht und auch die Baugenehmigungen eine Weile brauchen, brach im Münchner Osten die Zeit der Zwischennutzung an.

Die Entwicklung und das Bauvorhaben eines neuen Stadtquartier dauerte an, so entstand im September 1996 die Zwischennutzung des Werksgeländes. Es siedelten sich im Kunstpark Ost zahlreiche Clubs an, Künstler und Kreative fanden in den ehemaligen Industriegebäuden günstige Ateliers und Werkstätten. Ein Flohmarkt, soziale Organisationen mit Angeboten für Kinder und Familien waren ebenfalls vor Ort. Sie alle zusammen prägten einen Geist, der die Planer des neuen und heutigen Werksviertels nachhaltig inspirierte.

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