Auch der Mai war beim Mainzer Sender prall gefüllt mit Ermittlungsgeschichten. Auch gestern, am 25. Mai - da war nämlich wieder Peter Heinrich Brix in der Rolle des Carl Sievers zu sehen. Allerdings handelte es bei dem Fall «Nord Nord Mord: Sievers und die fünf Fragezeichen» nur um eine Wiederholung aus 2024. Erfahrungsgemäß können Krimis trotz Re-Run aber dennoch sehr respektabel punkten - so auch dieses Mal? Ja, tatsächlich, denn die Ermittlungen sahen nun trotz Wiederaufführung noch vorzeigbare 3,33 Millionen Leute des Gesamtpublikums und spülten einen intakten Marktanteil von 16,0 Prozent zu den Mainzern. Im Vergleich zu Erstausstrahlungen war das natürlich eine ganze Ecke weniger, es reichte dennoch aus, um sogar am Tatort vorbeizuziehen. Anders ist die Lage bei den Jüngeren zu bewerten, die nur zu mageren 3,3 Prozent (0,12 Millionen) den ZDF-Krimi wählten. Direkt folgend hielt das «Heute Journal» gegen die intensivierte Relegation noch in Ordnung gehende 2,33 Millionen gesamt wie 0,22 Millionen Jüngere bei Anteilen um vertretbare 11,1 und weiter blasse 5,5 Prozent. Um 22.00 Uhr wiederholte man das Biopic «Elvis». Gegen den Wolfsburg-Abstieg/Paderborn-Aufstieg sanken die Zusprüche hier weiter auf dünne 7,2 und 4,7 Prozent (Jüngere) bei Reichweiten von lediglich 0,96 und 0,13 Millionen.
In der Primetime handelte es sich im Ersten ebenfalls um eine Krimi-Wiederholung vom Münchner «Tatort». Insgesamt überraschend unterlegene 2,93 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren nur dabei, die einen noch passablen, aber für eigene Verhältnisse blassen Marktanteil von 14,1 Prozent zur Anstalt beförderten - dass ein anderer Krimi den Genre-Primus düpiert hat Seltenheitswert, allerdings ist eine Frontalprogrammierung in diesem Fall auch nicht so häufig. Ungewohnt ausbaufähig auch die Lage bei den Jüngeren, die zu einstelligen 9,0 Prozent (0,33 Millionen) die Ausstrahlung wählten - immerhin lag man damit noch vor dem ZDF. Anschließend kam neuer Stoff der Krimiserie «Brokenwood». Verfolgen wollten diese Ermittlungen aber bloß noch 1,58 Millionen Menschen bei merklich gesunkenen 8,7 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. Von den 14-49-Jährigen waren es gar ganz niedrige 1,5 Prozent durch 0,06 Millionen.






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