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Netflix holt japanische Dramen weltweit ins Programm

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Ab Juni erweitert der Streamingdienst sein Japan-Angebot um zahlreiche bekannte Serien des öffentlich-rechtlichen Senders NHK.

Netflix baut seine Zusammenarbeit mit japanischen Fernsehsendern weiter aus und nimmt künftig zahlreiche Produktionen von NHK weltweit ins Programm. Wie Netflix bekanntgab, startet die erste Veröffentlichungswelle am 22. Juni 2026. Weitere Serien sollen bis Anfang 2027 folgen. Zum Auftakt gehören sechs Produktionen zum neuen Angebot, darunter das Historienformat «Strategist KANBE», «Mampuku», «Descending Stories: A Life in Rakugo», «The Science Club» und «Tokyo Salad Bowl». Ebenfalls dabei ist die Premiumserie «My Family». Insgesamt plant Netflix im Laufe des Jahres rund 20 NHK-Dramen verfügbar zu machen.

NHK-Produktionen gelten seit Jahrzehnten als fester Bestandteil der japanischen Fernsehkultur. Besonders die sogenannten Taiga-Dramen genießen in Japan einen hohen Stellenwert. Die aufwendig produzierten Historienserien erzählen vom Leben bedeutender Persönlichkeiten und historischen Wendepunkten des Landes. Die beliebten Morgenserien wiederum konzentrieren sich stärker auf Alltag, Familie und gesellschaftliche Entwicklungen.

Mit der Kooperation stärkt Netflix seine Position im japanischen Markt weiter und verfolgt gleichzeitig das Ziel, japanische Inhalte international sichtbarer zu machen. Der Streamingdienst betonte, man wolle sowohl langjährige Fans als auch neue Zuschauer erreichen und japanische Unterhaltung einem Publikum in mehr als 190 Ländern zugänglich machen.

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