Gestern zur Primetime sendete das Zweite Deutsche Fernsehen einen neuen «Landkrimi» mit der Folge «Schnee von gestern». Inhaltlich ging es darin um die Leiche eines Umweltdezernenten, die im Triestacher See schwimmt. Der Dezernent war auf dem Weg zur Dorfgemeinde, wo er allerdings nie angekommen ist. Vielleicht konnte diese Ausgangslage ja dafür sorgen, dass viele miträtselten... Tendenziell ließen sich nicht ganz so hohe Quoten wie sonst beim Gesamtpublikum beobachten: Denn insgesamt waren es 4,02 Millionen, die der Story eine absolut gute Resonanz von 17,3 Prozent Anteil sicherten, die aber im Vergleich zu sonstigen Krimis klar unter der Fünf-Millionen-Marke lagen. Dennoch reichte es damit schon zur Marktführung unter sämtlichen linearen Primetime-Programmen. Beim jungen Publikum lief es schlecht für den Film: Hier gelangte das Interesse nur auf 4,3 Prozent durch 0,18 Millionen. Eine kurzfristig ins Programm genommene Spezial-Ausgabe «Maybrit Illner» kam ab 22.15 Uhr auf mittelmäßige 11,8 Prozent (1,74 Millionen) und solide 9,2 Prozent (0,27 Millionen) in der jüngeren Gruppe. Schon am Vorabend ging das «ZDF Spezial: Krieg in Nahost» On Air. Die Sendung war mit 10,4 Prozent und 2,26 Millionen aber nicht mehr wirklich stark gefragt - die Reichweite der Jüngeren lag mit 0,19 Millionen zu dünnen 5,4 Prozent ebenfalls blass da - das Informationsinteresse ließ im Vergleich zum Wochenbeginn also merklich nach.
Zu spüren bekam dies auch die ARD: Im Ersten hatte in der Primetime zunächst der «Brennpunkt: Krieg im Nahen Osten» Platz. Die Sondersendung verfolgten am Gesamtmarkt gute 15,5 Prozent (3,73 Millionen), womit es allerdings ebenfalls ein Stück schwächer lief als an den Vortagen. Überdurchschnittlich schnitt man auch bezüglich der Jüngeren mit vitalen 15,8 Prozent (0,66 Millionen) ab, womit man aber keine Zahlen über 20 Prozent mehr erreichen konnte. Mit der anschließenden Wiederholung des Neuhauser-Films «Ungeschminkt» fiel das Interesse deutlich ab auf durchwachsene 10,2 und massiv einstellige 4,6 Prozent (jüngere). Später brachte eine monothematische Talksendung von «Maischberger» zur Iran-Krise für den Kanal noch 1,15 Millionen zu recht passablen 12,7 Prozent. Bei den Jungen war man ok unterwegs mit 0,13 Millionen zu 7,5 Prozent.Dazu beigetragen haben, dass ZDF und Das Erste mit Filmen etwas schwächer als sonst unterwegs waren, könnte «Auf dem Nockherberg 2026» im BR Fernsehen. Insgesamt brachte es das Event ab 19.00 Uhr auf für Nischen-Verhältnisse ungewöhnliche 9,9 Prozent durch 2,17 Millionen Interessierten. Auch bezüglich der 14-49-Jährigen lag der BR weit über seiner sonstigen Norm und sicherte schöne 8,8 Prozent durch 0,33 Millionen - damit überholte der Regionalsender sogar ausnahmsweise einige Vollprogramme.







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