Am Dienstag, 7. April, um 22.50 Uhr zeigt Das Erste die «ARD Story» mit «Gefährliche Apps – Im Netz der Datenhändler». Der Film von Katharina Brunner, Rebecca Ciesielski, Florian Heinhold und Maximilian Zierer basiert auf einer der bislang größten Recherchen zu Standortdaten. Ein internationales Team, unter anderem vom Bayerischer Rundfunk, von netzpolitik.org und der französischen Zeitung Le Monde, wertete rund zehn Milliarden Datensätze aus.Die vermeintlich anonymen Informationen erlauben tiefgreifende Einblicke in das Leben einzelner Menschen: Wohnorte, Arbeitsplätze, Aufenthalte in sensiblen Einrichtungen – bis hin zu Bordellbesuchen oder psychiatrischen Kliniken – lassen sich rekonstruieren. Die Recherche führt von Berlin zu einer bedrohten ägyptischen Exiljournalistin über Brüssel, wo EU-Mitarbeitende betroffen sind, bis nach Washington, wo Politiker vor Risiken für US-Agenten in Europa warnen. Selbst an der ukrainischen Front tauchen Soldaten in Datensätzen auf – inklusive ihrer Stellungen.
Im Zentrum steht die Frage, wie leicht solche Daten missbraucht werden können – durch Stalker, Kriminelle oder Geheimdienste. Am Ende der Spur steht ein Händler in Florida, der Standortdaten deutscher und französischer Nutzer weiterverkauft haben soll. Der Film macht deutlich, dass selbst in der Europäischen Union mit ihren strengen Datenschutzregeln ein milliardenschwerer Markt existiert, dessen Folgen weit über personalisierte Werbung hinausgehen.







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