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Singende Kinder - und die Quoten bleiben klein

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Es war zu befürchten, dass «The Voice Kids» gegen die ESC-Auswahl noch weniger Musik-Affine abgrasen konnte - das trat auch so ein.

Bereits vor zwei Wochen startete man bei Sat.1 in die neue Staffel von «The Voice Kids». Auf dem neuen Sendeplatz am Samstagabend lief es zunächst aber nicht besonders rühmlich – vielmehr war das Casting mit Zielgruppen-Anteilen um sieben und sechs Prozent in recht blassen Gefilden zugegen. Gegenüber den Vorgängerstaffeln baute das Format damit ein ganzes Stück ab. Es wäre eine Überraschung gewesen, wenn sich die Situation gestern ausgerechnet gegen direkte Musik-Konkurrenz durch den ESC-Vorentscheid maßgeblich aufgeheitert hätte...

Quotenmäßig ging es nun tatsächlich nicht bergauf: Vielmehr verharrte man auf dem verhalten blassen Vorwochen-Level, weil bloß 6,5 Prozent (0,28 Millionen) mit Bezug zu den Umworbenen zuschalteten - damit lag man zunächst immerhin noch vor einer ganz schwachen Zweitliga-Halbzeit bei RTL. Im Anschluss wurde eine Wiederholung der Musiksendung «Hast du Töne» angehangen, was in Anbetracht 3,0 Prozent (0,08 Millionen) in der Zielgruppe und 1,9 Prozent (0,25 Millionen) gesamt aber überhaupt nicht funktionierte.

Die singenden Kids waren damit auf Augenhöhe mit Schwestersender ProSieben, wo ein weiteres Mal auf eine Blockbuster-Wiederholung gesetzt wurde und zwar von «Django Unchained». Die Ausstrahlung bewegte sich auf ausbaufähiger Flughöhe - 6,3 Prozent zu 0,25 Millionen Werberelevante wurden erhoben - sicher nicht berauschend. Von den Älteren ließen sich 0,80 Millionen aufbringen, welche die Prozente auf dünne 3,8 Prozent brachten. Um 23.25 konnte der Re-Run «Terminator: Dark Fate»  den Anteil zumindest konstant halten. Die Zusprüche hielten sich bei 6,4 Prozent durch 0,11 Millionen Zielgruppen-Leute. Bei der Gesamtzuschauerschaft waren es 0,32 Millionen zu etwas gestiegenen 4,3 Prozent.

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