Am Sonntag, den 8. März 2026, strahlt das ZDF um 09:03 Uhr die Dokumentation «37°Leben – Gefangen im Kopf: Leben mit Zwangsstörung» aus. Bereits ab dem 6. März ist der Film im Streaming abrufbar. Im Mittelpunkt stehen zwei Betroffene, deren psychische Erkrankung von außen kaum sichtbar ist, aber jeden Gedanken und jede Handlung beeinflusst.Der 26-jährige Tamino leidet seit Jahren unter quälenden Zwangsgedanken, seinem Vater etwas anzutun. Die Dokumentation begleitet ihn an Orte seiner Kindheit, an denen diese Gedanken entstanden sind und bis heute ausgelöst werden – etwa auf dem Schulweg oder dem Fußballplatz. Einen zentralen Moment bildet eine therapeutisch begleitete Expositionsübung, bei der Tamino seinem Vater seine belastenden Gedanken offen ausspricht, um ihnen Schritt für Schritt die Macht zu nehmen.
Einen weiteren Zugang zu seiner Erkrankung findet Tamino über Musik. In selbst geschriebenen Rap-Texten verarbeitet er seine Zwangsgedanken und macht sie für andere hörbar. Der Film stellt dabei auch die Frage, wie sein Umfeld reagiert, wenn diese sehr persönlichen Inhalte öffentlich werden – insbesondere sein Vater bei einem Auftritt.
Die 24-jährige Phoebe kämpft mit einem ausgeprägten Putzzwang. Ordnung und Sauberkeit geben ihr das Gefühl von Kontrolle in einem Leben, das früh von traumatischen Erfahrungen geprägt wurde. Sobald ihre Zwillinge schlafen, beginnt für sie ein stundenlanges Zwangsritual, das oft bis zur völligen Erschöpfung dauert. Die Dokumentation zeigt, wie stark ihr Alltag eingeschränkt ist und wie ihre Familie versucht, sie zu unterstützen, während die Hoffnung auf Besserung langsam schwindet.







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