US-Quoten

«Grammys» verlieren Reichweite

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Die Musikpreise erreichten 2026 weniger Zuschauer als im Vorjahr, setzen sich aber weiterhin deutlich von der Konkurrenz ab.

Die «Grammy Awards» haben bei ihrer 68. Ausgabe im US-Fernsehen an Reichweite eingebüßt. Durchschnittlich 14,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Preisverleihung am Sonntagabend bei CBS, wie Messungen von Nielsen zeigen. Damit lag das Event rund sechs Prozent unter dem Vorjahreswert von 15,4 Millionen, der selbst bereits ein Minus markiert hatte.

Trotz des Rückgangs behaupteten sich die Grammys klar als meistgesehene Awardshow seit den letzten Oscars, die 2025 auf 19,7 Millionen Zuschauer kamen. Die Übertragung war zugleich die letzte Grammy-Ausgabe bei CBS, bevor die Rechte ab dem kommenden Jahr zu ABC wechseln – ein Einschnitt, der auch strategisch von Bedeutung ist.

In den sozialen Medien zeigte sich die Show dagegen ausgesprochen stark. CBS verweist auf 74,8 Millionen Interaktionen und 302,5 Millionen Videoaufrufe, womit die Grammys das „socialste“ TV-Programm der vergangenen sechs Monate gewesen seien. Moderiert wurde die Gala erneut von Trevor Noah, der damit zum sechsten Mal in Folge durch den Abend führte.

Inhaltlich sorgten vor allem die Preisträger für Schlagzeilen: Bad Bunny gewann den Preis für das Album des Jahres und nutzte seine Dankesrede für politische Statements, während Kendrick Lamar mit fünf Auszeichnungen, darunter „Record of the Year“, der große Abräumer des Abends war. Die Produktion lag erneut bei Fulwell Entertainment im Auftrag der Recording Academy.

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