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Joyn macht Doku über Hunde-Mafia

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Tierschutz-Creator Nathan Goldblat ist der Initiator - er will eine politische Veränderung in Gang bringen.

Der ProSiebenSat.1-Streamingdienst Joyn hat eine neue Dokumentation angekündigt. Behandeln wird die Produktion ein relevantes, aber auch sehr schwer verdauliches Thema - die Tötung von Hunden innerhalb der sogenannten Hunde-Mafia. Die Doku soll 2026 bei Joyn und auch linear bei ProSieben programmiert werden. Ein genauer Sendetermin wurde zunächst allerdings noch nicht genannt.

Inhaltlich befasst sich die Dokumentation damit: Um das Problem der Straßenhunde einzudämmen, lässt Rumänien massenhaft Tiere einfangen, einsperren und töten. Laut Gesetz dürfen seit 2013 alle Hunde getötet werden, die nicht innerhalb von 14 Tagen adoptiert werden. Für das "Hundemanagement" kassieren die Betreiber der Auffang- und Tötungsstationen im Schnitt 200 Euro - für jedes gefangene Tier. Beauftragt von den Gemeinden, finanziert von öffentlichen Geldern. Etwa 60 Millionen Euro waren es allein 2024. Laut PETA-Schätzung wurden seit Beginn der 2000er mehr als 1,1 Millionen Hunde getötet.

Dagegen will Tierschutz-Creator Nathan Goldblat etwas unternehmen. In Rumänien deckt er das mafiöse System hinter den Tötungsstationen auf. Er organisiert Hunderettungen mit namhaften Influencerinnen und Influencern und spricht vor EU-Repräsentanten in Brüssel. Gemeinsam mit Creators, Promis, Tierschutzorganisationen und allen Unterstützern versucht Nathan die Öffentlichkeit zu mobilisieren, um Rumänien und die EU zum Handeln zu bewegen und auf die Einhaltung bestehender EU-Konventionen zum Tierwohl zu drängen.

Kurz-URL: qmde.de/168723
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