Die ProSiebenSat.1 Media SE hat am Dienstag vorläufige und noch ungeprüfte Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Demnach erreicht das adjusted EBITDA des Konzerns rund 405 Millionen Euro und liegt damit unterhalb der zuletzt kommunizierten Zielbandbreite von mindestens 420 Millionen Euro. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen erneut das schwache Werbemarktumfeld in Deutschland.Konkret verweist ProSiebenSat.1 auf einen branchenweiten Rückgang der TV-Werbeinvestitionen. Nach Daten von Nielsen Media sanken die Brutto-Investitionen im Gesamtjahr um rund vier Prozent auf 16,57 Milliarden Euro. Auch das vierte Quartal, traditionell das wichtigste für das Werbegeschäft, blieb mit einem Minus von ebenfalls rund vier Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Diese Entwicklung habe das TV-Werbegeschäft des Konzerns spürbar belastet.
Auffällig ist allerdings, dass der Konzern die eigenen strukturellen Probleme erneut nur am Rande thematisiert. Denn die schwächeren Umsätze sind nicht allein auf den Werbemarkt zurückzuführen, sondern gehen auch mit anhaltenden Reichweitenverlusten der linearen Sender einher. Sinkende Zuschauerzahlen wirken sich unmittelbar auf die Vermarktungserlöse aus – ein Zusammenhang, den der Konzern in seiner Mitteilung nicht explizit benennt. Die Verlagerung von Publikum zu Streaming- und On-Demand-Angeboten bleibt damit ein zentraler Belastungsfaktor.
Der Konzernumsatz belief sich 2025 auf rund 3,68 Milliarden Euro nach 3,92 Milliarden Euro im Vorjahr und lag damit zwar innerhalb der Zielbandbreite, organisch jedoch etwa zwei Prozent unter Vorjahr. Positiv entwickelte sich hingegen die Bilanz: Die Netto-Finanzverschuldung sank voraussichtlich auf 1,34 Milliarden Euro, der Verschuldungsgrad liegt mit 3,3x weiterhin im angestrebten Korridor. Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 will ProSiebenSat.1 am 26. März 2026 vorlegen.







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