Mit dem ARD-Debüt «Vena» zeigt Das Erste am Sonntag, 1. März, um 23.35 Uhr ein eindringliches Drama über Mutterschaft, Sucht und die fragile Hoffnung auf einen Neuanfang – ein Film, der lange nachwirkt. Jenny ist ungeplant schwanger und kämpft mit einem Leben, das zunehmend aus den Fugen gerät. Eigentlich sehnt sie sich nach Familie und Stabilität, doch der Alltag wird immer wieder von Crystal Meth überlagert. Als das Jugendamt von der Schwangerschaft erfährt, wird sie verpflichtet, mit der Familienhebamme Marla zusammenzuarbeiten. Was zunächst von Misstrauen geprägt ist, entwickelt sich langsam zu einer vorsichtigen, aber tragfähigen Beziehung, die Jenny erstmals seit Langem eine Perspektive eröffnet.Regisseurin und Autorin Chiara Fleischhacker erzählt diese Geschichte ohne melodramatische Überhöhung, sondern mit großer Nähe zu ihrer Hauptfigur. Emma Nova verleiht Jenny eine rohe Verletzlichkeit, die den Film trägt. «Vena» blickt dorthin, wo es schmerzt: auf soziale Brüche, auf Abhängigkeiten, auf ein System, das helfen will, aber oft zu spät kommt.
Nachdem Chiara Fleischhackers Regiedebüt bereits zwei First Steps Awards erhalten hat, wurde es nun auch bei den Ahrenshooper Filmnächten mit zwei Auszeichnungen geehrt. Die Jury sagt über den Gewinnerfilm: „Es gibt diese Momente im Kino, bei denen einem der Atem stockt – Momente, in denen Bilder, Dialoge und schauspielerisches Talent so kunstvoll ineinandergreifen, dass man als Zuschauer nicht nur Teil einer Geschichte wird, sondern tatsächlich Zeuge eines Kunstwerks.“







TVNZ verlängert umfassende Content-Partnerschaft mit ITV Studios
Neue ARD-Doku über den mentalen Absturz nach Olympia

Mediengestalter Bild & Ton / 2nd Broadcast Operator (m/w/d)
Redaktionsleitung (m/w/d) im Bereich Factual Entertainment / Reality am Standort Ismaning bei München oder Köln in befristeter Anstellung
Initiativbewerbungen (m/w/d)




Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel