Am Montag, den 9. Februar 2026, zeigt Das Erste um 23.35 Uhr im Rahmen von «ARD Wissen» den Film «Mein Körper. Meine Lust. – Wie können wir unsere Erregung beeinflussen». Die Dokumentation von Julia Fritzsche geht der Frage nach, wie sexuelle Lust entsteht und in welchem Maß sie beeinflussbar ist. Dabei wird der weit verbreiteten Annahme widersprochen, Lust sei rein spontan oder zufällig – stattdessen stehen körperliche, neurologische und gesellschaftliche Faktoren im Fokus.Im Zentrum des Films steht unter anderem die Münchner Studentin Lara Endt, die sich in einem sexualtherapeutischen Coaching mit ihrer eigenen Erregbarkeit auseinandersetzt. Gemeinsam mit der Züricher Sexualtherapeutin Dania Schiftan wird untersucht, wie sich sexuelle Reize erlernen, verändern und erweitern lassen. Der Film erklärt dabei auch, wie Konditionierung und neuroplastische Prozesse im Gehirn sexuelle Erfahrungen prägen können.
Ergänzt wird der persönliche Zugang durch wissenschaftliche Einordnung. Expertinnen und Experten wie die Neurologin und Psychotherapeutin Heike Melzer sowie die Kulturwissenschaftlerin Louisa Lorenz sprechen über Lustorgane, Orgasmusformen und sogenannte Sex-Skripte, also gesellschaftliche Erzählmuster darüber, wie Sexualität „zu funktionieren hat“. Auch der Einfluss von Pornografie, Rollenbildern und Scham wird thematisiert.
Das Format «Mein Körper» hat sich in den vergangenen Jahren als verlässlicher Spätabend-Programmpunkt etabliert. Die bisherigen Ausgaben erzielten meist Marktanteile zwischen sechs und zehn Prozent, einzelne Folgen wie «Mein Körper. Mein Darm» oder «Mein Körper. Meine Wohlfühltemperatur – Hitze» lagen deutlich darüber.







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Ausbildung Kauffrau/ Kaufmann (w/m/d) für audiovisuelle Medien
Mediengestalter Digital & Print / Redakteur (m/w/d)
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