Anfang April 2024 veröffentlichte Netflix eine sechsteilige Miniserie von Yeon Sang-ho und Ryu Yong-jae. Die Serie ist trotz ihres südkoreanischen Ursprungs sehr amerikanisch und kann von vorne bis hinten überzeugen.
Es gibt nur wenige Horror-Science-Fiction-Serien, die wirklich überzeugen können. Die der Autoren Yeon Sang-ho und Ryu Young-jae kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Gerade Yeon hat mit dem Spielfilm «Train to Busan» und der Netflix-Serie «Hellbound» zwei interessante Werke erschaffen. Der 45-jährige Autor hat den südkoreanischen Anime „Parasyte“ von Hitoshi Iwaak adaptiert.
Szenenwechsel. Die Zuschauer lernen Jeong Su-in kennen, eine Kassiererin in einem Supermarkt, die von einem Kunden zunächst belästigt wird. Die Waage im Supermarkt funktioniert nicht, er möchte allerdings Fleisch kaufen und geht ohne Preis-Etikett zur Supermarktkasse. Vermutlich würden die Kassierer und Kasslerinnen in einem deutschen Supermarkt anders reagieren. Die junge Kassiererin pflaumt den Kunden an, der geht aus dem Laden, lauert ihr auf und verfolgt sie. Er holt sie mit seinem Auto von ihrem Auto herunter und möchte sie nun töten. Doch dann übernimmt ein Parasit den stark verletzten Körper von Jeon Su-in, dieser muss die zahlreichen Wunden versorgen und den Angreifer abwehren, gleichzeitig kann er nicht den Körper übernehmen. Das hört sich schon mal glaubwürdig an, weshalb dieser Parasit, der demnächst als Heidi bezeichnet wird, sich von anderen unterscheidet.
Immer wieder wird Sui-In anderen Parasiten, die einen Körper übernommen haben, in die Enge gedrängt. Zunächst kann sie diesen Parasiten klarmachen, dass sie auf deren Seite ist. Doch mit zunehmender Geschwindigkeit wird auch den Gegenspielern klar, dass hier etwas nicht stimmt. Schließlich ist das eine knackig-stimmig erzählte Miniserie, die andere Produzenten mit Sicherheit auf zwölf Folgen aufblähen könnten. Die südkoreanischen Macher haben sich allerdings auf eine kompakte Erzählweise eingelassen.
Ab der Hälfte der zweiten Folge ist die Polizei-Organisation „The Grey“ wichtig, in der auch Choi Jun-kyung arbeitet. Ihr Mann wurde, so wird es zu Beginn der dritten Folge erzählt, von einem Parasiten auf einem Parkplatz übernommen. Sie leitet die Organisation sehr brutal, indem sie den Körper ihres Mannes gefangen nimmt und ihn zur Kooperation zwingt. Schließlich wollen die Parasiten ebenfalls übernehmen und so gibt es einen Deal zwischen ihr und ihrem Mann respektive, was von dem übrig geblieben ist.

• Südkorea-Special • Train to Busan • Hellbound • Parasyte: The Grey • Alias • Lost • Emergency Room • Parasyste: The Grey
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Es gibt 33 Kommentare zum Artikel
02.07.2024 18:50 Uhr 31
Wir haben ja auch nichts ausufern lassen, da wir einfach nur sachlich und konstruktiv unsere Meinungen und Kritiken dazu schrieben, was die anderen wiederum nicht taten. Ist doch klar das AlphaOrange darauf eingeht und ich noch etwas ergänzendes dazu schreibe. Daher liegt das Problem hier eindeutig nur an der Gegenseite die ihre Fehler nicht einsehen kann oder will. Würden Stargamer und silvio.martin zu ihren Fehlern stehen und diese akzeptieren, dann wäre die Diskussion so schnell beendet gewesen wie sie anfing. Oder du machst halt wie Stargamer, du greifst an, provozierst und wirfst wahllos Beschimpfungen in den Raum, welche du nicht unkommentiert stehen lassen kannst. Geht natürlich auch. Aber hey, ER lässt es nicht ausufern. Ja, nee is' klar. Ich lache dann mal.
Übrigens, ob Fabian möglicherweise was falsches verbreitet haben könnte war in dieser Diskussion gar nicht der große Hauptpunkt. Daher lese bitte die Kritik an die beiden von AlphaOrange und mir doch noch mal ganz genau durch, danke.
03.07.2024 10:51 Uhr 32
03.07.2024 12:58 Uhr 33
Das hat doch nichts mit ausufern lassen zu tun, wenn du ganz normale, sachliche und konstruktive Beiträge schreibst. Nur weil sie länger sind ist daran nichts ausuferndes.
Ausufernd, im Sinne der Eskalation, worum es hier ja die ganze Zeit ging, sind dagegen Kommentare die nur darauf abzielen andere, aufgrund von mangelnden Argumenten, bewusst anzugreifen, provozieren und gegebenfalls zu beleidigen. Und dies von mal zu mal mehr. So wie es hier bei Stargamer gegenüber AlphaOrange beispielsweise der Fall ist. Ist doch nicht so schwer zu verstehen.