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BR-Rundfunkrat: Alles beim alten

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Am 17. Dezember 2020 fand eine Sitzung des Rundfunkrates de Bayerischen Rundfunks statt. Zentrales Thema waren einige Personalentscheidungen, wobei sich vordergründig nichts beim BR ändern wird.

Nichts ändern wird sich daher, da sich in durch drei bekanntgemachte Personalentscheidungen jeweils nur die Amtszeiten der entsprechenden Personen verlängern. Die erste Meldung des Rundfunkrates aus Rundfunksitzung am 17. Dezember 2020 bezog sich auf Albrecht Hesse, welcher seit 2003 stellvertretender BR-Intendant ist und diese Stelle nun auch bis Ende Februar 2022 und seinem dann eintretenden Ruhestand bekleiden soll. Dies entsprach dem Wunsch des BR-Intendanten Ulrich Wilheim, welcher Ende Januar 2021 sein Amt an Dr. Katja Wildermuth übergeben wird.

So gesehen gibt es zum neuen Jahr beim BR-Rundfunkrat also doch etwas Neues, die Entscheidung über Dr. Katja Wildermuth als neue Intendantin einzusetzen fiel jedoch bereits in einer Sitzung am 22. Oktober 2020. Über ebenfalls verlängerte Amtszeiten dürfen sich Bettina Ricklefs, Leiterin des Programmbereich Spiel-Film-Serie, und Stefan Maier, Leiter des Programmbereichs Bayern 2, freuen. In der als Videokonferenz stattfinden Rundfunkratssitzung am 17. Dezember wurden die Verlängerungen durch ein schriftliches Wahlverfahren bestätigt.

Bettina Ricklefs leitet ihren Programmbereich seit 2011 und kann sich Projekte wie «NSU – Terror in Deutschland» und «Gift – Tödliche Medikamente» in ihre Vita schreiben. Zudem forcierte sie mit ihren BR-Beiträgen zum «Tatort» und zuletzt auch dem 50-jährigen Jubiläum der Serie «Polizeiruf 110» das serielle Erzählen im Bayerischen Rundfunk. Hierzu steuerte man Programme wie «Das Verschwinden», «Bonusfamilie» oder «Oktoberfest 1900» dem Ersten bei und etablierte eigene Produktionen wie «Servus Baby» oder «Hindafing» im BR-Programm. Durch die Verlängerung ihrer Amtszeit wird Bettina Ricklefs bis zum 30. April 2026 Programmleiterin in ihrem Bereich bleiben.

Stefan Maier leitet seinen Bereich seit 2016 und trug in seiner Amtszeit vor allem zur Vernetzung von Bayern 2 bei. Zum einen wurden Fachredaktionen aus anderen BR-Programmbereichen, welche Sendungen zum Bayern 2-Programm beisteuern eingebunden, zum anderen produziert Bayern 2 nun regelmäßig Formate für beispielsweise das Nachrichtenprogramm BR24. Neben diesen Zielen verfolgte Maier die Weiterentwicklung des Programms und setzte vermehrt auf digitale Angebote wie Podcasts. Die Amtszeit bei Stefan Maier verlängerte sich nun bis zum 31. März 2026.

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