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ZDFkultur: Ein Sommer zwischen Metal und Klassik

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Zwei musikalische Welten, so unterschiedlich und doch so vergleichbar. Sommerlich vereint in der ZDFmediathek.

Noch mehr Metal in den Sozialen Netzwerken

Auch auf Facebook und Instagram widmet sich ZDFkultur eine Woche langdem Metal und beantwortet jede Menge Fragen: Was hat es mit dem ikonischen "Pommesgabel"-Handzeichen auf sich? Warum tragen viele Metal-Fans langes Haar? Und wie schmeckt ein mit harten Gitarrenklängen beschalltes Brot? Metal-Kenner und YouTuber Alexander Prinz erkundigt sich zudem, wie es Wacken ohne den alljährlichen Ausnahmezustand ergeht.
Eine Studie der Heriot-Watt-Universität in Edinburgh aus dem Jahr 2016 besagt, dass Metalheads und die Anhängerschaft klassischer Musik praktisch identische psychologische Profile aufweisen. Beide Gruppen würden in einer Untersuchung von 36.000 basierend auf ihrem Musikgeschmack kategorisierten Menschen mit einer ausgeprägten kreativen Ader, einer in sich ruhenden Grundhaltung und einem friedliebenden, konstruktiven Blick auf die Gesellschaft hervorstechen. Im Schnitt seien Klassik- und Metal-Fans darüber hinaus in ihrer Weltsicht offener und aufgeklärter als die Fans anderer Musikrichtungen.

Insofern darf sich ZDFkultur diesen Sommer stolz auf die Schulter klopfen, denn das Online-Kulturangebot des ZDF widmet sich in den kommenden Wochen schwerpunktmäßig den dieser Studie zufolge freundlichsten und sich am stärksten ähnelnden Musik-Fangruppierungen der Welt. Insgesamt stehen rund 35 Stunden an Metal-Konzerten, Metal-Dokumentationen und Opernaufführungen auf dem Plan. So ist ab dem 26. Juli 2020 mit «Full Metal Village» und «Wacken – Der Film» ein Doppel an Wacken-Dokus in der ZDFmediathek abrufbar. Zudem werden die opulenten Konzerte «Guns N' Roses: Appetite for Democracy» und «Metallica: S&M» sowie die Dokus «Black Sabbath – The end of the end» und «God bless Ozzy Osbourne» bereitgestellt.

Zum Start der Salzburger Festspiele am Samstag, den 1. August 2020, zeigt ZDFkultur darüber hinaus zahlreiche Opern-Highlights mit Starbesetzung in der ZDFmediathek: Verdis «La Traviata» von 2005 mit Anna Netrebko und «Wetten, dass..?»-Kultgast Rolando Villazón, Mozarts «Le nozze di Figaro» unter der Regie von Claus Guth im Jahr 2006, und Puccinis «La Bohème» in der denkwürdig flotten Inszenierung von 2012, erneut mit Opernstar Anna Netrebko. Darüber hinaus werden vier große Verdi-Opern online gestellt, nämlich «Il Trovatore» mit Netrebko (2019), «Un ballo in maschera» (2014), «Nabucco» (2007) sowie «Aida» (2012). Alle Aufführungen fanden in Verona statt. Abgerundet wird das sommerliche Opernpaket mit Bizets «Carmen» von den Bregenzer Festspielen 2017, Anna Netrebko in der Waldbühne (2017) sowie mit der Klassik-Gala Baden-Baden (2016). Übrigens: Ob Metal-Fans und Klassik-Liebhabende zu gleichen Teilen dazu neigen, Trinkspiele auf Erwähnungen der Netrebko zu spielen, war nicht Teil der Heriot-Watt-Studie. Vielleicht regt diese Meldung aber eine Nachfolgestudie an ...

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