Fußball ohne Zuschauer, Veranstaltungen vor maximal 999 Leuten. Welche Auswirkungen hat das Virus auf den Betrieb in den großen Fernsehhäusern in Deutschland?
Das Coronavirus hält die Welt weiterhin in Atem. Während die Zahl der Neuansteckungen im Ursprungsland China inzwischen zurückgeht, scheint in Europa die Spitze noch lange nicht erreicht. Die Konsequenzen sind bekannt: Italien hat sich abgeriegelt, in Deutschland wurden in einigen Bundesländern Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern verboten – vorerst bis Ostern. In anderen Bundesländern gibt es eine so strikte Order noch nicht. Dass, im Falle einer weiteren Ausbreitung, das öffentliche Leben noch weiter eingeschränkt wird; ganz auszuschließen ist es nicht. Betroffen von der Coronakrise ist zunehmend auch das Fernsehen. Am Dienstagabend beendete die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ihre Saison 19/20 vorzeitig – ein Meister soll nicht mehr gekürt werden, dabei waren die Play-Offs bei MagentaSport doch stets die #geilsteZeit. Die Fußball-Bundesliga wird in den kommenden Tagen mehrheitlich vor leeren Zuschauerrängen spielen, das Europa-League-Spiel der Frankfurter Eintracht kommende Woche in Bern kann nicht stattfinden. Die 3. Liga will die kommenden zwei Spiele aussetzen, und die Partien nach Ostern nachholen.
Generell gelte, sagt eine RTL-Sprecherin, halte man sich bei allen RTL Shows mit Publikum „an die empfohlenen Präventionsmaßnahmen und informieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene etc.“ Und man appelliere an die Vernunft jedes Einzelnen: Sollte er sich krank fühlen, solle zum Arzt zu gehen und zu Hause zu bleiben. 

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Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
11.03.2020 21:12 Uhr 2
Danke. Habe ich auch schon drauf hingewiesen. Wurde gebeten, eine Mail an Fabian Rieder zu schicken, geändert hat sich aber nix ...
12.03.2020 02:03 Uhr 3
Danke, das spricht mir aus der Seele..und ist der Grund warum ich mich immer weniger hier informiere.
Höhepunkte des Ganzen sind als Artikel aufgemachte Werbelinks auf der Startseite, die nicht mal als solche gekennzeichnet sind (nur durch die etwas graue Schlagzeile als solche zu erkennen) - wenn man dann drauf klickt, wird man zu einer anderen Seite umgeleitet. (Aktuell z.B. Skyticket)
Liebe Redaktion - sowas ist abmahnfähig...wisst ihr schon, oder?
"Werbung, die nicht als solche erkennbar ist, verstößt gegen das Gebot der strikten Trennung von Werbung und redaktionellen Inhalten"
12.03.2020 11:20 Uhr 4
Mehr bezahlte Werbe-Artikel, teils schlecht redigierte Artikel, die Superlativen und euphemistische Formulierungen der Unternehmen wiedergeben sowie eine Häufung von an "Clickbait" grenzenden Headlines. Beispiel vorgestern: "«Star Wars»: Netflix-Deal für John Boyega", die einen Star Wars-Deal suggeriert, aber letztlich nur hinweisen will woher man den Schauspieler kennt. Sauberer wäre gewesen: "Netflix-Deal für John Boyega (Star Wars)".
Ich verzichte schon größtenteils auf die Informationen hier und habe auch den Newsletter abbestellt. Gibt andere, die nicht ganz so schlimm "gekauft" wirken. Schade ist es trotzdem.