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«Curvy Supermodel – Echt. Schön. Kurvig»

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Die Show musste gegen den ProSieben-Showdonnerstag antreten. Nicht immer wurden mäßige Werte eingefahren.

Seit drei Jahren strahlt der Grünwalder Sender RTL II seine eigene Modelcastingshow namens «Curvy Supermodel – Echt. Schön. Kurvig» aus. Im Unterschied zu «Germany’s Next Topmodel» stehen nicht nur Instagram-Models der Marke sehr schlank im Vordergrund, sondern auch – wie es der Name schon sagt – „curvy“ Models. Seit Start der Show ist Angelina Kirsch, selbst Plussize-Model, an Bord, in diesem Jahr gehörten Jana Ina Zarrella, Jan Kralitschka und Oliver Tienken zu den Juroren.

Nachdem die erste Staffel an einem Mittwoch lief, testete RTL II die zweite Runde an einem Montag. Die dritte Season startete am 26. Juni 2018 und lief fortan donnerstags. Der Start verlief mit 0,64 Millionen Zusehern etwas holprig, da nur 2,8 Prozent Marktanteil generiert wurden. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden allerdings 0,40 Millionen Zuseher ermittelt, sodass überdurchschnittliche 5,8 Prozent Marktanteil erzielt wurden.

In der zweiten Woche sackte die junge Castingshow ab. Nur noch 0,52 Millionen Menschen schalteten ein, bei den Umworbenen sank das Interesse auf 0,26 Millionen Menschen. Der Marktanteil lag bei schlechten 3,9 Prozent. Was war passiert? Sat.1 startete mit «Deception» mit 11,8 Prozent durch und «Asterix im Land der Götter» brachte VOX sagenhafte 12,5 Prozent bei den jungen Zuschauern.

Das absolute Tief bei den Werberelevanten wurde in Woche drei nicht unterschritten. 0,34 Millionen junge Menschen sahen zu, der Marktanteil fiel mit 4,4 Prozent etwas besser aus. Am 16. August, also eine Woche später, fuhr man mit der gleichen Reichweite 5,1 Prozent Marktanteil ein. Bei den ab drei Jährigen sorgten die zwei Ausgaben für 0,58 und 0,60 Millionen Zuseher.

0,51 Millionen Menschen verfolgten «Curvy Supermodel – Echt. Schön. Kurvig» am 23. August bei RTL II. Der Gesamtmarktanteil lag weiterhin bei ernüchternden 2,1 Prozent, bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Fernsehzuschauern erzielte man nur unterdurchschnittliche 4,4 Prozent. Die Reichweite beim jungen Volk blieb mit 0,30 Millionen Zusehern überschaubar. Interessanter Fakt: Bei ProSieben startete «Global Gladiators» nachdem dort erst «Schlag den Star» und «Teamwork» liefen, allerdings wanderten die Zuschauer eher zu Wiederholungen von «Alarm für Cobra 11» ab.

Die vorletzte Folge der Modelshow brachte RTL II 0,64 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, wovon 0,39 Millionen zu den werberelevanten Zusehern gehörten. Der Marktanteil lag mit fünf Prozent fast auf Sendernorm. Das Finale, in der Ines zur Siegerin gekürt wurde, kam auf 0,58 Millionen Zuseher und zwei Prozent. Bei den Umworbenen standen 0,34 Prozent auf dem Papier, der Marktanteil war mit vier Prozent enttäuschend.

Im Durchschnitt kam die dritte Staffel von «Curvy Supermodel – Echt. Schön. Kurvig» auf 0,58 Millionen Zuseher sowie 2,3 Prozent Marktanteil. Bei den Umworbenen wurden 0,34 Millionen Zuseher mittelt, der Marktanteil lag bei 4,7 Prozent. Staffel eins fuhr dagegen 1,01 Millionen Menschen ein und verzeichnete 6,3 Prozent bei den jungen Menschen, die zweite Runde unterhielt 0,81 Millionen Zuseher ab drei Jahren und kam auf 5,8 Prozent in der Zielgruppe.

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