Vermischtes

Streamen, Abspielen oder Live TV: So geht Entertainment im 21. Jahrhundert

Heutzutage verlassen sich die wenigsten Film- und Serien-Liebhaber auf das klassische, festgelegte TV-Programm.

In den letzten Jahren haben neben den verschiedenen Abspielmöglichkeiten von eigenen DVDs oder Blu-Rays vermehrt neue Varianten den Thron des Entertainments bestiegen. Streaming-Dienste sind so beliebt, weil sie zum einen für jeden das passende Programm anbieten und zum anderen dieses Lieblingsprogramm jederzeit und überall abspielen. Daher haben Serien- und Film-Fans im 21. Jahrhundert die Möglichkeit, unterwegs auf Handy oder Tablet, zuhause via Laptop oder TV sowie im Büro in der Mittagspause am PC ihr bevorzugtes Programm anzusehen. Kein Wunder, dass die restliche Branche die Beine in die Hand nimmt und diesen Entwicklungen nacheifert.

Die digitale Revolution: Fernsehen 4.0, KIs und Streaming-Dienste
Schon aktuell ist die Auswahl an Streaming-Angeboten und Video-Portalen riesig. Jeder Anbieter versucht, die anderen mit sensationellen Filmen und beliebten Serien-Highlights zu übertrumpfen. Das klassische, von den Sendern festgelegte TV-Programm scheint daher in vielen Haushalten auf Eis zu liegen. Zukünftig mag ein TV-Szenario mit noch mehr Angeboten, noch mehr Streaming und weniger linearem Fernsehen daher durchaus logisch erscheinen.

Dass die etablierten Privatsender und die öffentlich-rechtlichen Programme da nachziehen, war nur zu erwarten. Inzwischen ist das Fernsehen 4.0 zur Realität geworden. Wer eine Sendung verpasst hat, schaut sich diese einfach am nächsten Tag online an. Bei einigen Sendern ist es sogar möglich, in einer Mediathek längst gelaufene Beiträge, Reportagen und Serien Monate später noch anzusehen. Selbstverständlich funktioniert das alles online und zwar on Demand. Und wenn die Suche nach Filmen, Serien und Co. fehlschlägt, bitten Nutzer ganz einfach die KI (Künstliche Intelligenz) um Hilfe.



Abspielmöglichkeiten von DVDs und Blu-Rays
Neben den Video- sowie Streaming-Portalen und den aktuellen erweiterten Fernsehen 4.0-Möglichkeiten sind heutzutage auch physische Abspielgeräte wie Blu-Ray- oder DVD-Player sowie clevere Tools wie der VLC-Player noch nicht aus dem Rennen, wenn es um individuellen Film- und Seriengenuss geht. Der VLC Media Player ist vielen ein Begriff, denn der vielseitige Mediaplayer ist kostenfrei downzuloaden und zeichnet sich seit jeher durch seine vielfältige Nutzung aus. Er spielt alle gängigen Dateien ab, streamt Videos, während sie heruntergeladen werden und bietet eine vorteilhafte Playlist-Funktion. Der VLC-Player gehört daher seit 1999 zu den beliebtesten Abspielmöglichkeiten. Insbesondere, weil seine Entwickler ihn immer wieder aktualisieren, verbessern und an die wachsenden Wünsche der User anpassen. Was er nicht kann, ist das Abspielen von Blu-Rays mit Kopierschutz.

Dafür gibt es aber im 21. Jahrhundert physische Geräte wie den Blu-Ray-Player, der inzwischen den DVD-Player flächendeckend in vielen Haushalten ersetzt hat. Geschuldet ist das der Tatsache, dass die Blu-Rays eine höhere Bildqualität besitzen, die nur von einem entsprechenden Player verarbeitet werden kann. Allerdings scheint sich in Zukunft auch hier ein anderer Trend abzuzeichnen, denn immer öfter greifen Film- und Serien-Fans auf Tablets zurück, die – im Gegensatz zum Blu-Ray-Player – auch unterwegs immer in die Tasche passen.

Weitere Funktionen des VLC-Players
Wie bereits kurz erwähnt, ist der VLC-Player sehr vielseitig. Neben dem Abspielen von Video-Dateien und dem Streamen von Online-Videos, bietet er Nutzern folgende Funktionen:
• Abspielen von Audio-Dateien: Der VLC-Player ermöglicht das Musikhören via PC, Laptop und anderen mobilen Endgeräten. Dabei unterstützt er verschiedene Formate.
• Kontrolle von Downloads: Bereits während eine Datei heruntergeladen wird, prüft der Player diese auf Fehler.
• Synchronisation von Tonspuren: Jeder hat schon mal die Erfahrung gemacht, dass eine Tonspur nicht zur wiedergegebenen Bildspur passt. Der VLC-Player passt diese nachträglich aneinander an.
• Anpassen der Optik: Bei Bedarf haben Nutzer die Möglichkeit, das optische Design des Players nach Belieben zu konfigurieren. Gleiches gilt für Funktionen.
• Wiedergabelisten erstellen: Wer eine bestimmte Reihenfolge von Songs bevorzugt, hat die Möglichkeit, eine Playlist zu erstellen. Gleiches gilt für eine Serie, um die einzelnen Folgen nacheinander zu sehen.
• Konvertierung von Dateien: Oft sind die Tools zum Konvertieren von Dateien recht teuer. Der VLC ist kostenlos und wandelt Dateien unkompliziert in das bevorzugte Format um.
• Filter, Effekte und Videos: Mit dem VLC-Player ist es möglich, selbst Videos zu drehen und diese im Anschluss mit Filtern, Effekten sowie Logos zu versehen.
• Bequem steuern: Alle, die keine Lust haben, während eines Films oder einer laufenden Playlist nach dem VLC-Player zu sehen, nutzen die Möglichkeit, das Programm per Fernsteuerung via App zu bedienen.

Wer möchte, kann den Player dank verschiedener Add-Ons funktional erweitern. Wichtig ist es daher jedoch, den VLC-Player stets zu aktualisieren, da regelmäßig Updates vom Hersteller kommen, sodass er immer auf dem neuesten Stand ist.



Vom Start des Nordwestdeutschen Rundfunks 1952 bis zur digitalen Revolution im 21. Jahrhundert
Es war der erste Weihnachtsfeiertag 1952 als der Nordwestdeutsche Rundfunk zum ersten Mal auf Sendung ging. Lange dauerte es nicht bis das Fernsehgerät zum Muss in jedem Haushalt wurde und sich als Massenmedium etablierte. Die Anfänge des Fernsehens lassen sich jedoch viel früher, im 19. Jahrhundert verorten, trotzdem kam es erst in den goldenen fünfziger Jahren zu dieser bahnbrechenden Entwicklung, sodass das Radio alsbald ein wenig in den Hintergrund rückte – zumindest für alle, die sich einen Fernseher leisten konnten.

Heute ist die Frage nicht, ob ein TV-Gerät vorhanden ist, sondern wie viele Fernseher ein Haushalt beherbergt. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu früheren Zeiten die analogen Übertragungen nach und nach in der Versenkung verschwinden. Geschuldet ist das der digitalen Revolution, die in vielen Lebensbereichen bereits Einzug gehalten hat und in Zukunft noch mehr Spielraum erschließen wird. Schon jetzt wächst die Reichweite der Streaming-Portale immer weiter und es ist ebenfalls keine Seltenheit mehr, die bevorzugten TV-Sendungen im Internet zu beliebigen Tages- sowie Nachtzeiten anzuschauen. Das ist nicht verwunderlich, denn Nutzer setzen beim Entspannungsprogramm auf Bequemlichkeit und Individualität – Online-Angebote vereinen diese Ansprüche.

Kurz-URL: qmde.de/102338
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger ArtikelSiegreiche Franzosen beim Torschützenfest, gesunkene Reichweite, gestiegene Zugkraftnächster ArtikelPrimetime-Check: Sonntag, 15. Juli 2018
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel
Weitere Neuigkeiten

Optionen

Drucken Merken Leserbrief




E-Mail:

Quotenletter   Mo-Fr, 10 Uhr

Abendausgabe   Mo-Fr, 16 Uhr

Datenschutz-Info

Letzte Meldungen

Werbung

Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Surftipp


Surftipps


Werbung