Das «Roseanne»-Revival bei ABC findet ein überraschend frühes Ende: Der US-Sender kippt sämtliche Pläne für weitere Folgen.
Das Comeback der Sitcom «Roseanne» ist bereits wieder vorbei: Wie der US-Sender ABC bekannt gibt, lässt er sämtliche Pläne, mit dem Format weiterzumachen, fallen. Grund dafür ist ein rassistischer Tweet der Hauptdarstellerin und Produzentin Roseanne Barr. Barr zog kürzlich in einem Post auf der Social-Media-Plattform über Valerie Jarrett her, eine von Barack Obamas ranghöchsten Beraterinnen während seiner Amtszeit als US-Präsident. Die Schauspielerin nannte die afro-amerikanische Politikerin das Ergebnis einer Kreuzung zwischen der Moslembruderschaft und «Planet der Affen».
Disney-CEO Bob Iger zitierte kurz danach auf Twitter ABC-Entertainment-Präsidentin Channing Dungey, die Barrs Äußerungen als "abscheulich, abstoßend und im Widerspruch mit den Werten unserer Marke" einschätzte, und ergänzte, dass die Absetzung von «Roseanne» die einzig richtige Antwort auf Barrs Verhalten ist. 

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Es gibt 9 Kommentare zum Artikel
30.05.2018 16:03 Uhr 7
Na wenn es zu ernst wird, hat Trump einen Fan mehr, aber Roseanne etliche Fans weniger auf der Welt...
30.05.2018 17:32 Uhr 8
30.05.2018 23:59 Uhr 9