Selbst schuld sei man aber nicht, der Exodus hätte schon vorher begonnen. Kritische Worte findet er über «Dogs of Berlin».
In einem Interview mit der FAZ hat sich Netflix-Chef Ted Sarandos gegen Vorwürfe gewehrt, Netflix würde den Kino-Markt zerstören. Er erklärte, dass er nicht der Ansicht sei, dass Netflix das Kino zerstöre, bestätigte aber, „die Leute gehen nicht mehr hin.“ Die Kinoticketverkäufe seien in Amerika jahrzehntelang stabil gewesen. „Und wenn sie steigen, dann nur, weil sich der Preis der Karten ein wenig erhöht“, so Sarandos. Der Exodus des Kinos habe nach Ansicht des Streaming-Managers aber schon lange vor Netflix begonnen, es sei nämlich eine Generationenfrage.

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