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Deutschland-Norwegen setzt dem Dschungel was entgegen

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Das zweite Hauptrunden-Spiel unserer Handballer stellte eine ernsthafte Konkurrenz für RTL dar - es holte über sechs Millionen.

Neben dem Dschungelcamp bei RTL gab es in der gestrigen Primetime noch ein weiteres Event zu begutachten. Im Zweiten Deutschen Fernsehen stand nämlich wieder die «Handball-EM» im Mittelpunkt. Die deutsche Nationalmannschaft der Männer traf am 2. Spieltag der Hauptrunde in Herning/Dänemark auf Norwegen. Anwurf war um 20. 30 Uhr, gegen 22.00 Uhr stand dann fest: Unsere Jungs können einen weiteren Triumph für sich verbuchen - sie gewannen 30:28.

Das gewonnene Norwegen-Match mobilisierte letztlich ganz starke 6,22 Millionen gesamt (klasse 25,4 Prozent) sowie 1,44 Millionen Jüngere (feierliche 28,1 Prozent). Das waren zwar niedrigere Anteile als beim Spanien-Sieg (6,97 Millionen/ 27,7 Prozent), aber trotzdem die zweitbesten Reichweiten im Turnierverlauf - am gestrigen Abend schauten schlicht mehr Menschen fern. Im Endeffekt reichte es trotz Dschungel-Konkurrenz zum Doppelsieg in beiden Gruppen. Danach ab 22.30 Uhr holte «Das aktuelle Sportstudio» für den Kanal aber nur noch 1,86 Millionen zu gesunkenen und mäßigen 11,8 Prozent bzw. 0,33 Millionen Junge (gute 10,2 Prozent) ein.

Im Ersten hatte in der Primetime eine Wiederholung des Mehrteilers «Unschuldig - Der Fall Julia B.» trotz Sport- und Dschungel-Konkurrenz noch erstaunlich respektable Resonanzen vorzuweisen. Mit der Ausstrahlung lieferte man vorzeigbare 3,29 sowie 0,28 Millionen in den Altersklassen. Die Quoten-Zahlen äußerten sich in soliden 13,5 und tristen 5,6 Prozent - zumindest am Gesamtmarkt lag man exakt auf Augenhöhe mit IBES. Der zweite Part hielt die Sehbeteiligung nahezu konstant auf 3,19 Millionen, was den Gesamt-Anteil auf schöne 15,4 Prozent anhob - eine Tatsache, die inhaltlich für den Stoff spricht. Danach holten die «Tagesthemen» für den Kanal 1,76 Millionen zu akzeptablen 12,2 Prozent bzw. 0,16 Millionen Junge (verhaltene 5,3 Prozent).

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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