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Reicht das? «Sankt Maik», «Beck is back!» und «Einstein» finden sich im Mittelmaß ein

von   |  4 Kommentare

Komplett unerwartet hatten sich Daniel Donskoy und Co. vor Wochenfrist deutlich steigern können, während «Beck is back!» versagte und «Einstein» enttäuschte. Diesmal war die Gemengelage etwas anders - ja fast schon nichtssagend.

Bisherige Performance der Serien (2018)

  • «Sankt Maik»: 12,7% (+0,4)
  • «Beck is back!»: 10,8% (-1,5)
  • «Einstein»: 8,9% (+0,6)
In Klammern: Abweichung in Prozentpunkten vom jeweiligen Saison-Schnitt von RTL (12,3%) bzw. Sat. (8,3%) bei den 14- bis 49-Jährigen.
Einzig und alleine Verlierer schien die Kampfprogrammierung deutscher Serien von RTL und Sat.1 zu kennen, bis «Sankt Maik»  in der vergangenen Woche völlig unerwartet seiner Abwärtsspirale entging und einen deutlichen Satz von 10,9 auf 13,6 Prozent Zielgruppen-Marktanteil machte. Da war er also, der so nötige Befreiungsschlag - doch einen konsistenten Aufwärtstrend scheint er dann doch nicht ausgelöst zu haben, denn diesmal rutsche das Team um den gefeierten Hauptdarsteller Daniel Donskoy schon wieder leicht auf 12,8 Prozent bei 1,41 Millionen jungen Fernsehenden ab. Und dann sind da auch noch die Werte beim Gesamtpublikum, die nach wie vor äußerst überschaubar ausfallen - diesmal etwa musste man sich mit 2,43 Millionen und 7,2 Prozent zufrieden geben.

Deutlich ärger unter Bedrängnis steht allerdings «Beck is back!» , das um 21:15 Uhr zuletzt zweimal in Folge nicht einmal mehr zehn Prozent des jungen Publikums erreichte, sich diesmal dann aber deutlich auf 11,9 Prozent bei 1,20 Millionen verbesserte. Damit riss das Format zwar keine Bäume aus, lag aber immerhin ebenfalls im Mittelfeld. Und insgesamt wurde mit 2,01 Millionen die höchste Zuschauerzahl seit Folge zwei Anfang Februar erzielt, der damit verbundene Marktanteil betrug 6,5 Prozent.

Und wie sah es bei der Konkurrenz von Sat.1 aus, die wieder mit einem Doppelpack von «Einstein»  auf Zuschauerjagd gingen? Ähnlich durchwachsen wie vor Wochenfrist, wobei diesmal beide Folgen mit 8,3 und 8,2 Prozent mittelmäßig abschnitten, wogegen zuletzt erst gute 9,0 Prozent und danach miese 7,2 Prozent auf dem Papier gestanden hatten. Beim Gesamtpublikum scheint man anders als im Vorjahr nicht mehr in der Lage zu sein, mehr als zwei Millionen Menschen zu erschließen, denn auch diesmal kamen wieder nur 1,68 und 1,63 Millionen Interessenten und 5,0 sowie 5,4 Prozent zustande. Man könnte auch sagen: So konsequent, wie die erste Staffel die Zwei-Millionenmarke erreicht hatte, verfehlt sie nun die zweite.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/99345
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Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
Gnutzhasi
28.02.2018 11:41 Uhr 1
Am Anfang überwiegt die Neugier, danach Langweile ! Gilt übrigens auch für Magda. Sehr merkwürdig dass da immer das Prinzip Hoffnung die Oberhand gewinnt und man gleich eine weitere Staffel in Auftrag gibt. Reine Geldverschwendung.
petra.fratzl
28.02.2018 12:03 Uhr 2
Einstein ist übertrieben kindisch! Und Beck is back gefällt mir wesentlich besser als St. Maik
medical_fan
28.02.2018 18:48 Uhr 3
Beck is back ist besser als St. Maik
und "Einstein" ist auch genial,erfrischend anders und nicht immer die gleiche Krimileier wie sie aus den USA kommt....
kauai
01.03.2018 07:55 Uhr 4
Ich sage nur "Monk lässt grüßen"! Letztlich wird nix anderes gemacht als ein erfolgreiches US- Format zu kopieren! Der Trend vom 0815-Ermittler zu einem speziellen, eigenen Typen wurden in diversen US-Formaten schon vor Jahren gesetzt. Die Franzosen sind z.B. mit Profiling Paris auch schon vor Jahren auf diesen Zug gesprungen.

Das ist für mich auch nicht verwerflich denn in der TV-Branche werden Erfolgsformate nun Mal immer auf Teufel komm raus kopiert. Allerdings sollte man dann nicht argumentieren, daß die US-Krimis immer die gleiche alte Leier sind, wenn ich sie zum Vorbild nehme!

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