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Interview

'Aktualität ist nicht nur Vorteil, sondern auch Angriffsfläche'

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«Männerherzen»-Regisseur Simon Verhoeven hat eine Komödie über Flüchtlinge konzipiert, noch bevor das Thema in den Medien hochkochte. Mit uns sprach er über die Aktualität von «Willkommen bei den Hartmanns», die gegenseitige Ergänzung von Komödie und Tragödie sowie darüber, wie politsch unkorrekt sein Film geworden ist.

Zur Person:

Am 20. Juni 1972 in München geboren, begann der seit 2011 nur noch als Regisseur tätige Simon Verhoeven seine Schauspielkarriere 1995 in Daisy von Scherler Mayers Komödie «Crazy Party Girl», eh er hierzulande vorzugsweise in Fernsehfilmen und -Serien zu sehen war. Der studierte Filmregisseur lieferte 2001 mit der Partysatire «100 Pro - Heute Nacht geht was» sein Debüt als Filmemacher; der große Durchbruch folgte 2009 mit «Männerherzen». Die episodenhaft erzählte Komödie zog eine Fortsetzung nach sich. Nach seinem Ausflug ins Horrorgenre Anfang dieses Jahres («Unfriend») liefert er mit «Willkommen bei den Hartmanns» jetzt eine weitere Komödie zu einem brandaktuellen Thema ab.
Wenn Sie vorher gewusst hätten, in welch politisch brisante Zeiten «Willkommen bei den Hartmanns» „geboren“ wird, hätten Sie weiterhin so konsequent an dem Projekt festgehalten?

Simon Verhoeven: Ich denke schon. Ich wäre vielleicht während des Schreibens nicht ganz so politisch unkorrekt und locker rangegangen. Genau das ist aber jetzt eine Stärke des Films, finde ich. Dass er ziemlich unverkrampft ist. Natürlich wussten wir alle während des Drehens schon, worauf wir uns einlassen. Wir sahen, dass die Diskussionen immer aufgeregter werden und das Land immer gespaltener. Aber umso mehr haben wir uns in die Arbeit gestürzt. Denn mein Film thematisiert ja genau diese Streitereien, diese Spaltung, egal auf welcher Seite man als Zuschauer steht. Mir ging es immer darum, dass diese Familie Hartmann wieder auf den Weg der Versöhnung kommt.

Und es ist wirklich reiner Zufall, dass Ihr Film ausgerechnet jetzt erscheint? Oder haben Sie einfach sehr genau die Zeichen der Zeit gedeutet?

Simon Verhoeven: Der Film erscheint jetzt wirklich geradezu absurd aktuell, das war so nicht planbar. Aber ich war einfach früh dran mit der Grundidee. Eine zerstrittene Familie, die einen Flüchtling aufnimmt und dadurch ins Chaos stürzt, das klingt heute eben wahnsinnig aktuell, denn man kann diese Situation auch auf das ganze Land beziehen. War aber nicht so, als ich damit anfing. Da gab es noch kein „Wir schaffen das!“. Natürlich wussten wir dann, als sich die Situation so rasant entwickelte, dass wir schnell sein wollen und am Puls der Zeit. Ich habe natürlich versucht, bis zuletzt am Script zu arbeiten, auch während des Drehens und ich habe dabei immer versucht, vorausschauend zu schreiben. Zum Beispiel habe ich in meinen Film auch Verhaftungen von Terrorverdächtigen in Flüchtlingsheimen eingebaut, als sowas noch gar nicht stattgefunden hatte. Manche haben damals gesagt, das sei übertrieben. Aber die Realität hat mir in diesem Fall leider recht gegeben.

Würden Sie Ihren Film zu diesem Zeitpunkt als provokant bezeichnen bzw. könnten Sie diese Bewertung von Außen verstehen?

Simon Verhoeven: Er ist keineswegs provokant gemeint. Er ist einfach nur aktuell. Und diese Aktualität ist eben nicht nur ein Vorteil, sondern auch eine Angriffsfläche, weil alle eine Meinung haben und diese auch bestätigt sehen wollen und weil es alle möglichen individuellen, sensiblen, politischen Befindlichkeiten gibt - von links wie rechts - die in den Film von Menschen hineinprojiziert werden, noch bevor sie ihn überhaupt gesehen haben. Es gibt Rechte, die hassen den Film, weil ein Flüchtling aufgenommen wird und ein dunkelhäutiger Mensch darin mitspielt. Und es gibt humorlose Radikal-Linke, die kritisieren den Film, weil die Willkommenskultur darin durch den Kakao gezogen wird. Auch damit kann ich leben. Mir geht es um die Mitte. Um Menschen, die über sich selbst lachen können. Die mit einer Offenheit ins Kino gehen. Die sich so diesem Thema auch menschlich nähern können. Die begreifen, dass die Situation widersprüchlich ist und multiperspektivisch. Denn das ist sie nun mal. Das Schöne ist, dass wir bei unseren Screenings gesehen haben, dass die normalen Zuschauer den Film einfach feiern. Sie lachen und weinen und gehen einfach mit. Es ist ja in erster Linie eine Komödie über die Probleme einer ganz normalen Familie, so wie wir sie alle kennen. Das Projekt oder ein Trailer des Projekts mögen also manche polarisieren - das ist bei diesem Thema ja auch klar. Aber der Film selbst tut das bei den normalen Zuschauern bisher glücklicherweise überhaupt nicht.

Der Film erscheint jetzt wirklich geradezu absurd aktuell, das war so nicht planbar.
Simon Verhoeven zur Aktualität seines Films
Mit einem Großteil der Darsteller haben Sie bereits in anderen Projekten zusammengearbeitet oder Sie haben, wie etwa bei Ihrer Mutter Senta Berger, sogar private Beziehungen. Wollten Sie dadurch einen gewissen Stress vermeiden, den es durchaus hätte geben können, wenn Sie das Skript Unbeteiligten hätten vorstellen müssen?

Simon Verhoeven: Das sind einfach die Darsteller, die ich für den Film wollte und denen ich die Rollen genau auf den Leib geschrieben habe. Teilweise hatte ich schon mit Ihnen gearbeitet, teilweise gar nicht, wie zum Beispiel Lauterbach, Ochsenknecht, Kriener. Es ist letztlich aber bei allen Schauspielern immer dieselbe Situation, egal ob man sie kennt oder nicht. Sie lesen das Drehbuch und entweder sie finden es spannend und ihre Rolle interessant oder eben nicht. Nicht mal meine Mutter würde eine Rolle aus „familiärer Verbundenheit“ übernehmen. Das weiß ich sehr genau, denn sie hat mir auch schon Rollen knallhart abgelehnt, weil sie sie nicht interessant genug fand. Ich habe bei den „Hartmanns“ sehr präzise für Schauspieler geschrieben und von denen dann auch sofort enthusiastische Reaktionen bekommen bezüglich des Drehbuchs. Da gab es keine Bedenken hinsichtlich politischer Brisanz. Da ging es erstmal nur um die Charaktere, Dialoge, Szenen, die Storybögen. Viele Schauspieler, mit denen ich noch nicht gearbeitet habe, haben natürlich auch „Männerherzen“ gesehen und schätzen die Performances ihrer Kollegen darin, das hilft sicherlich zusätzlich.

Im Trailer heißt es, dass „wir alle ein wenig Hartmanns“ wären. Nun gehört die Familie Hartmann eindeutig der oberen Mittelschicht, wenn nicht gar der Oberschicht an. Wie kommt es, dass im deutschen Film vorzugsweise in diesen sozialen Milieus gedreht wird? Wäre es nicht realistischer, einen Film aus der wirklichen Mitte der Gesellschaft heraus zu erzählen?

Simon Verhoeven: Sie sind eine gutbürgerliche Familie und für eine Komödie ist das zunächst mal einfach viel interessanter, als Reibung. Ein mittelloser Afrikaner, dessen Besitz in eine Plastiktüte passt, zieht bei einer gutbürgerlichen Familie ein. Da prallen Welten aufeinander, jeder Drehbuchautor sucht nach diesen Grund-Konflikten, denke ich, denn sie sind reich an situativem Humor und Emotion. Aber die Hartmanns sind keine Schnöselfamilie. Das hätte mich auch überhaupt nicht interessiert. Sie sind eine warmherzige, normale Familie und hinter ihrer bürgerlichen Fassade lauern Probleme, die jeder kennt. Älterwerden, Beziehungen, Alltag, beruflicher Stress, Alkoholmissbrauch, Liebeskummer… das sind Probleme, die jeder aus seinem Umfeld kennt, egal wie und wo man aufgewachsen ist. Und ihre unterschiedlichen Meinungen zur Willkommenskultur und zu Flüchtlingen repräsentieren sehr wohl die Mitte unserer Gesellschaft. Am besten vielleicht durch das, was Palina Rojinski sagt: „Ich wusste immer genau, was richtig und falsch ist. Heute weiß ich es nicht mehr“. Damit können sich sehr viele Menschen heutzutage identifizieren.. Natürlich will man helfen, aber es gibt eben auch ernste Probleme, über die man sprechen muss und es gibt durchaus berechtige Fragen und Sorgen der Bürger. Die Meinungsfindung der Mitte ist nicht abgeschlossen. Denn die Situation ist widersprüchlich und komplex. Und das repräsentiert die Familie Hartmann ziemlich gut, denke ich.



Es gibt einige Figuren in «Willkommen bei den Hartmanns», deren Zweck sich auf den ersten Blick nicht erschließt, wie etwa der Charakter der Heike. Woran haben Sie festgemacht, welche Figurentypen es im Film geben muss?

Ein Drehbuch zu schreiben ist keine rein rationale Zweckveranstaltung, sondern ein lebendiger, instinktiver Prozess, bei dem man die Figuren so entwickelt, dass sich ein breites Spektrum ergibt und sich die Charaktere gegenseitig befeuern, ergänzen, reiben. Meine „Heike“ ist eine liebenswerte, aber leicht durchgeknallte Öko - Hippie Tante, die sich extrem für Flüchtlinge engagiert und dabei oftmals übertreibt, was auch die Flüchtlinge selbst nervt. Heike repräsentiert dabei eine Art radikaler Willkommenskultur, die man natürlich unbedingt in einer Komödie über dieses Thema lustig und auch kritisch darstellen sollte, wie ich finde. Sonst wäre es ja echt einseitig. Ganz grundsätzlich ist Heike dabei eine total klassische Komödienfigur, deren „Zweck“ das Erzeugen von Chaos ist, wenn man wirklich nach einem „Zweck“ suchen möchte, was ich persönlich beim Schreiben erstmal nicht tue. Figuren von Radikal-Hippies, die etwas nervig und übertrieben ihre Haltungen durchsetzen wollen, gab und gibt es oft in aktuellen Komödien, nicht nur in meinen. In ihrer irrationalen Energie steht Heike dabei in Tradition meines Sängers „Bruce Berger“ aus «Männerherzen», oder auch der Geburtskurs-Therapeutin aus «Männerherzen 2» . Das Wichtigste ist dabei: Ulrike Kriener spielt Heike einfach nur wunderbar. Jeder Drehtag mit ihr war ein Fest. Sie verpasst dem Film in jeder Szene eine Energiespritze. Und bei allem Humor sehe ich da einen echten Mensch, den man mögen und verstehen kann. Ich glaube, jeder kennt ein paar Heikes in seinem Leben.

«Willkommen bei den Hartmanns» will keine Lösungen bieten, sondern uns für zwei Stunden daran erinnern, dass wir uns eine ohnehin verwirrende Zeit nicht noch verwirrender machen müssen, indem wir alles doppelt und dreifach hinterfragen. Dabei besticht die sämtliche Facetten des Flüchtlingsthemas anreißende Satire mit teils ziemlich gewagtem Humor, einem herrlich aufgelegten Ensemble und einem melancholischen roten Faden, der die bisweilen ein wenig zu überhastete Handlung gut erden kann.
Das Quotenmeter-Fazit zu «Willkommen bei den Hartmanns»
Eine der Figuren sagt im Film, dass man heutzutage erschlagen wird von den vielen, vor allem negativen Nachrichten und dass man den Fernseher dahingehend ja kaum noch einschalten mag. Beißt sich das nicht damit, über das Thema jetzt auch noch einen massentauglichen Kinofilm zu machen?

Wieso? Sollte man die Realität aussparen aus Kinofilmen? Oder aus Komödien? Die meisten tollen Komödien haben auch etwas Tragisches in ihrem Thema, ob «Ziemlich gute Freunde» oder «Goodbye Lenin» oder was auch immer. Wen ein Film nicht interessiert, der auch auf aktuelle Themen eingeht, der findet sicher sehr viele andere Filme im Kino, die absolut nichts mit der Realität zu tun haben.

Sie haben mehrfach betont, dass «Willkommen bei den Hartmanns» keine der vielen RomComs ist, die es in Deutschland so oft auf die Leinwand schaffen. Und das stimmt auch! Trotzdem kommen gen Ende zwei Handlungsstränge zusammen, in dem sich ein Mann in eine Frau verliebt und umgekehrt. Geht es also doch nicht ganz ohne?

Eine Komödie ohne Liebesgeschichte, ohne das grösste Thema der Menschheit? Hm. Nein, das geht eher nicht. In fast keiner einzigen Komödie, die ich kenne, geht es nicht um irgendeine Form von Liebe. Zu sich selbst, zu anderen. Selbst in anarchischen, wilden Komödien wie «Hangover» geht es letztlich um das drohende Verpassen einer Hochzeit. Wenn da nicht die Beziehung eines Freundes auf dem Spiel stehen würde, würde man dem Chaos schnell gelangweilt zusehen. Aber es steht eben viel auf dem Spiel. Eine Hochzeit. Eine Liebe. Nur deshalb funktioniert das Set up. Wenn ich ein Drehbuch schreibe, geht es immer - wie bei fast allen Komödien und Filmen eigentlich - auch um die Suche nach Glück und die Probleme, Hindernisse dabei. Und da kommt dann immer irgendwann zwangsläufig auch die Liebe ins Spiel - oder die Sehnsucht nach Liebe. Aber in meinem Film geht es eben nicht um die klassische RomCom-Story, sondern wesentlich mehr um eine Familie und ihre Konflikte, ihre Liebe zueinander, auch um die Liebe von Papa und Sohn beispielsweise, wie man bei Heiner Lauterbach, Florian David Fitz und seinem kleinen Sohn sieht.

Wären Sie enttäuscht, wenn ein Großteil der Zuschauer den Film nur auf seinen oberflächlichen Unterhaltungswert reduziert und die vielen kleinen, klugen Aussagen darin nicht erkennt?

Simon Verhoeven: Nein, ich finde es total ok, wenn die Zuschauer in erster Linie einfach lachen, sich berühren lassen und die Familie ins Herz schließen. Mein Film hat keine politische Message, keine politischen Antworten, er stellt, wenn überhaupt, nur Fragen. Es ist in erster Linie eine Komödie über eine chaotische, aber letztlich auch relativ normale Familie in einer ziemlich verrückten Zeit. Die politische und gesellschaftliche Ebene sind mir dabei nicht so wichtig, sondern meine Figuren und ihre Geschichten.

Sie haben mit «Unfriend» zuletzt einen Horrorfilm gedreht, nachdem sie mit «Männerherzen» 1 und 2 zwei der hervorstechenden, deutschen RomCom-Episodenfilme überhaupt inszeniert haben. Nun sind Sie erst einmal wieder abgekommen vom Genre. Hat das einen Grund?

Simon Verhoeven: Keinen rationalen oder strategischen. Ich liebe beide Genres. Ich schaue wie die meisten Zuschauer ja auch alle möglichen Filme an, nicht nur Komödien oder Horrorfilme. Und auch als Autor entwickle ich eigentlich immer ganz verschiedene Ideen gleichzeitig, schreibe Szenen, Treatments, Figurenbeschreibungen, probiere rum, spinne rum, bin auf der Suche, bis eines Tages eine Idee zu mir ganz klar sagt: „Hallo! Ich bin es, der Du folgen musst.“ Und dann konzentriere ich mich darauf mit aller Kraft, die ich habe. Und dann fangen die Dinge irgendwann von selbst zu rollen an, und die Figuren im Drehbuch beginnen irgendwann selbst, dem Autor zu sagen, was ihre Geschichte ist. Jeder Autor kennt diese Dynamik. Insofern kann ich gar nicht planen, was mein nächster Film ist. Ich hoffe immer darauf, dass eine Idee von mir plötzlich so an Leben gewinnt, dass ich nicht an ihr vorbeikomme.

Wie sehr haben sich die Reaktionen darauf unterschieden, als Sie «Unfriend» und danach «Willkommen bei den Hartmanns» vorgeschlagen haben? Stimmt es wirklich, dass es bei Projekten abseits von RomCom, Krimi oder Kinderfilm größere Skepsis von Seiten der Geldgeber und Verleiher gibt?

Simon Verhoeven: Nach dem Erfolg von «Männerherzen» ist es natürlich erstmal logisch, dass Verleiher und Finanziers sich freuen, wen ich wieder eine Komödie vorschlage. Das ist in keinem anderen Business anders. Wenn was funktioniert, so ist dann einfach mal ein Vertrauen da. Aber glücklicherweise lassen mich diese Leute auch andere Dinge probieren. Warner hat mir nie Druck gemacht, was für eine Art Film ich machen soll. Aber natürlich ist es schwerer, andere Genres in Deutschland auf die Beine zu stellen. Was Thriller angeht, so haben wir einfach im Fernsehen ein starkes Krimi-Monopol, da sind ja auch richtig gute Sachen dabei, so dass die Leute deshalb eben nicht so selbstverständlich in deutsche Kinokrimis gehen. Und das wissen die Verleiher natürlich. Ich finde aber, es gibt und gab schon einige Filme, die gezeigt haben, dass es auch anders geht, zum Beispiel «Who Am I» oder auch Filme von Wnendt, Yildirim, und vielen anderen tollen deutschen Regisseuren. Ich hoffe sehr, dass da noch mehr passiert und das Publikum das auch annimmt.

Zu guter Letzt möchte ich Ihnen die Gelegenheit geben, quasi prophylaktisch all jenen, die beim Thema Flüchtlinge und Unterhaltungsfilm die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, zu erklären, weshalb diese beiden grundverschiedenen Themen sehr wohl miteinander harmonieren...

Simon Verhoeven: Ich persönlich kann eigentlich gar nicht glauben, dass es solche Leute ernsthaft gibt. Ohne mich mit diesen Meisterwerken vergleichen zu wollen - wer ernste Themen mit Komödien nicht zusammenbringen kann, der lehnt anscheinend dann auch Filme wie «Ziemlich beste Freunde», «Goodbye Lenin», «Das Leben ist schön», und praktisch jeden Billy Wilder, Lubitsch oder Woody-Allen-Film grundsätzlich ab? Kann ich mir nicht vorstellen. Hinter jeder guten Komödie steckt immer auch eine Tragödie, sie sind miteinander verwandt, das wussten ja schon die alten Griechen. Gerade Komödien können unverkrampft emotionale, menschliche Zugänge zu schwierigeren Themen schaffen, sie können gesellschaftliche Realitäten abbilden, ohne verkopft zu sein, Gespräche anregen, versöhnlich wirken. Lachen kann heilsam sein, entkrampfen. Das kann uns allen in der derzeitigen Stimmung nicht wirklich schaden, denke ich.

Wir bedanken uns recht herzlich für dieses interessante Gespräch!

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