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Weit über sechs Millionen sehen «Bauer sucht Frau»

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Trotz toller Werte und des Tagessieges in beiden wichtigen Zuschauergruppen startete die Kuppelshow mit der schwächsten Reichweite seit sechs Jahren.

Quoten der Auftaktfolgen

  • 2007: 5,98 Mio. (19,9% / 20,2%)
  • 2008: 6,65 Mio. (22,5% / 23,9%)
  • 2009: 7,43 Mio. (25,3% / 24,5%)
  • 2010: 7,77 Mio. (24,8% / 25,6%)
  • 2011: 7,98 Mio. (25,7% / 26,6%)
  • 2012: 6,98 Mio. (22,0% / 24,7%)
Bei RTL hat man sich lange Zeit auf seinen zahlreichen Erfolgsformaten ausgeruht, wofür der Privatsender in der jüngeren Vergangenheit den einen oder anderen bitteren Denkzettel verpasst bekam. Ein Format, das seit seinem Start im Jahr 2005 stets zuverlässig für tolle Werte meilenweit oberhalb des Senderschnitts garantiert, ist die von Inka Bause präsentierte Kuppelshow «Bauer sucht Frau». So erging es auch dem am Montagabend präsentierten Start in eine insgesamt neun Folgen umfassende neunte Staffel, der zur besten Sendezeit im Schnitt von 6,37 Millionen Menschen verfolgt wurde. Fantastische 20,0 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum waren die Folge, während in der werberelevanten Zielgruppe noch etwas bessere 24,1 Prozent aus 2,94 Millionen resultierten.

Doch trotz dieses zweifelsohne sehr starken Startes muss auch festgehalten werden, dass die Sendung in den vergangenen Jahren insbesondere bei allen Konsumenten stets deutlich stärker aus ihrer Pause zurückkehrte (siehe Infobox). Überdies wurden auch die Durchschnittswerte der vergangenen Staffel recht deutlich unterboten, denn 2012 sahen noch 6,84 Millionen die insgesamt zehn Folgen der Sendung, hiervon waren 2,81 Millionen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Mit Marktanteilen von 21,7 Prozent beim Gesamtpublikum sowie 22,5 Prozent in der Zielgruppe generierte man wie bereits in den Vorjahren fantastische Zahlen.

Einige mehr oder minder relevante Geschichten der neuen Bauern nutzte ab 22:15 Uhr auch «Extra - Das Magazin», um möglichst viele Zuschauer weiter an den Sender zu binden. Erfolgreich war dieses Unterfangen bei immerhin noch 3,81 Millionen Menschen, womit nach wie vor meilenweit überdurchschnittliche 18,3 Prozent einhergingen. Beim besonders stark umworbenen Publikum wurde eine Sehbeteiligung von 1,71 Millionen erzielt, womit der Privatsender 20,4 Prozent aller noch Fernsehenden für sich verbuchen konnte.

Erst mit «30 Minuten Deutschland» verabschiedeten sich die Zuschauer in Scharen von RTL, ab 23:30 Uhr kam man nur noch auf 1,31 Millionen und immerhin noch 14,9 Prozent Marktanteil. Bei den Jüngeren ließ die Begeisterung am Thema Justice - Schrecken nach der Zahn-OP ebenfalls deutlich nach, hier blieben lediglich noch 0,86 Millionen am Ball. Mit 15,6 Prozent der 14- bis 49-Jährigen hielt man sich zumindest noch oberhalb der Sendernorm.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/66882
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