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«X Factor»: Jury ohne Bohlen

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VOX hat nun Details zur ersten Staffel von «X Factor»  bekannt gegeben, die Jury wird ohne Dieter Bohlen auskommen müssen. Auch die Moderationsfrage ist geklärt.

Es war schon eine kleine Überraschung, als VOX Anfang Dezember 2009 bekannt gab, die britische Castingshow «X Factor» in Deutschland auszustrahlen. In Zusammenarbeit mit dem Schwestersender RTL, die mit dem Auftakt und dem Finale die wichtigsten Shows übertragen werden, wird der kleine Sender das von Grundy Light Entertainment («Deutschland sucht den Superstar») produzierte Format ausstrahlen. Nun gab man erste Details, wie zum Beispiel die Besetzung der Jury und des Moderationspostens, bekannt. Und dabei weiß man nicht nur bei der Auswahl des Moderators zu überraschen.

Auch in der Jury setzt man auf neue Gesichter, Dieter Bohlen wird demnach nicht die Kandidaten der neuen Show beurteilen. Stattdessen setzt VOX auf die Sängerin Sarah Connor, Trompeter Till Brönner und Produzent George Glueck. Das Konzept der Show sieht neben den Beurteilungen aber noch eine andere Aufgabe der Juroren vor, die Kandidaten werden in drei verschiedene Kategorien eingeteilt ("Solosänger(in) 16-24 Jahre", "Solosänger(in) ab 25 Jahre" und "Duette & Gesangsgruppen") und jede Kategorie bekommt dann einen Juror zugewiesen. Dieser wird sich dann speziell um die Kandidaten kümmern und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, damit treten die Jury-Mitglieder also auch selbst indirekt gegeneinander an.

In einer ersten Stellungnahme freut sich Sarah Connor über ihr neues Engagement bei der Castingshow: "Als ich erfuhr, dass bei «X Factor» die Jurymitglieder als Mentoren mit den Talenten arbeiten werden und sie über einen Zeitraum von mehreren Wochen in ihrer Entwicklung unterstützen und beraten, war ich sofort begeistert! Ich bin sehr gespannt darauf, neue Künstler zu finden und ihnen eine echte Chance zu geben. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und hoffe vor allem auf frische großartige Talente, die sich im besten Fall langfristig und nachhaltig am Musikmarkt etablieren können", so die 29-Jährige. Auch bei Till Brönner herrscht Vorfreude: "Ich freue mich auf «X Factor», weil die Arbeit mit jungen Talenten auch für mich ständige Inspiration ist. Musik ist die verständlichste und einfachste Sprache der Welt, für manchen Künstler sogar die einzige [...]", so der dreimalige Echo-Preisträger der Kategorie "Jazz national/international".

George Glueck, Chef des Musiklabels "X-cell-Records", bei dem unter anderem Sarah Connor, Marc Terenzi und Texas Lightning unter Vertrag stehen, äußerte sich zu seiner neuen Aufgabe wie folgt: "Im Bereich des Musikcastings gehen wir mit «X Factor»  in Deutschland völlig neue Wege. Ich werde auf eine auch für mich ungewöhnliche Art der Entdeckungsreise nach neuen, außergewöhnlichen Talenten gehen und bin mir sehr sicher, dass ich fündig werde. Am Ende wünsche ich einem meiner Kandidaten, dass der Sieg in der Show und die Eroberung der Chartspitze der Startschuss für eine langfristige Künstlerkarriere werden."

Moderiert wird das neue Format übrigens nicht etwa von Marco Schreyl oder Daniel Hartwich, mit Jochen Schropp wird ein fast unbekanntes TV-Gesicht durch die Sendung führen. Schropp moderierte zwar schon große Events wie beispielweise die Love Parade für RTL II, größere Bekanntheit erlangte er aber aufgrund seiner Schauspielerei in der ARD-Serie «Polizeiruf 110» . Nun soll Jochen Schropp also zum ersten Mal durch eine große Unterhaltungsshow führen, ein mutiger Schritt des Senders VOX. Ein genauer Starttermin steht unterdessen weiterhin nicht fest, allerdings soll die Show noch in diesem Jahr über die deutschen TV-Bildschirme flimmern.

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