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Juwelen des Fernsehens: «Familie Heinz Becker»

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Alle Jahre wieder darf «Familie Heinz Becker» im Ersten bescheren. Quotenmeter.de über eine Serien-Folge, die sich in den vergangenen 15 Jahren zum Klassiker am Fest mauserte.



Die Weihnachtszeit ist auch eine Zeit der Bräuche – Zeit für Familie und all die Dinge, die während des restlichen Jahres sonst viel zu kurz kommen. Doch Weihnachten ist inzwischen auch zu einem Fest des Fernsehers geworden: Stundenlang verbringen wir Deutsche das Fest vor der Flimmerkiste, allerdings ebenfalls nicht ganz ohne Tradition.



So hat sich im Laufe der vergangenen Jahre etwa auch «Familie Heinz Becker» zum Weihnachts-Kult entwickelt. Die Rede ist natürlich von der Folge „Alle Jahre wieder“, die auch 2008 an Heiligabend wieder auf mehreren Sendern zu sehen ist. Der Inhalt ist schnell erklärt: Es geht auf Weihnachten zu und die saarländische Familie bereitet sich auf das Fest der Feste vor – und selbstverständlich läuft das so gar nicht nach Plan.



So erzählt Ehefrau Hilde – wie in jedem Jahr – von Zeiten, an denen Sohn Stefan noch ein kleiner Jung war. Standesgemäß sei dann immer die Tür zum Wohnzimmer mit einem Vorhang abgehängt worden, erinnert sie sich und lässt natürlich nicht die Geschichte außen vor, wie Stefan als kleiner Junge das Weihnachts-Glöckchen präparierte und somit herausfand, dass es das Christkind gar nicht gibt. Witzig findet das nach all den Jahren aber nur noch Hilde.








Gebacken werden muss, wie es sich im Vorfeld eines gelungenen Weihnachtsfests gehört, natürlich auch. Hildes Backkunst kommt bei Ehemann Heinz allerdings wenig an: „Das sind keine Zimt-Waffeln, das sind Zimt-Waffen“, meckert er. Weihnachten – das Fest der Liebe? Nein, bei Familie Heinz Becker ist dem nicht so. Und dennoch ist es einfach jedes Jahr aufs Neue lustig, wenn bei der Bescherung der Stress beginnt und beim Auspacken von Dampfkochtop und Schleifscheiben-Set die weihnachtliche Musik im Hintergrund hängen bleibt.



Ihren Höhepunkt findet die 1993 entstandene Episode allerdings ganz am Schluss, wenn auch das letzte bisschen Familien-Frieden zum Fest flöten geht. Wo die „Chrischtbaamspitz“ (zu deutsch: Christbaumspitze“) hingekommen sei, will Hilde wissen, woraufhin Heinz ihr begegnet, dass noch nie eine dagewesen sei. Der Streit eskaliert, bis Hilde schließlich in Tränen ausbricht und Heinz dann auch noch den schiefen Baum aufrichten will – dass auch dieses Unterfangen misslingt, muss wohl kaum extra erwähnt werden.

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